Zur "Kuh Yvonne" (Berichte im Regionalteil):

© OVB
Hubschraubereinsatz auf der Suche nach der Kuh Yvonne, die im Landkreis Mühldorf für großen Wirbel sorgt.
Freiheit und zwischenmenschliche Sozialstruktur, Familie und Kinder opfern wir unsinnigem Konsumverhalten. Wir identifizieren uns mit einer verplanten Stall-Kuh und freuen uns über ihren Ausbruch. Die inneren Seelennöte sind oberflächlich betrachtet nicht erkennbar - wir haben doch alles? Extreme emotionale Reaktionen nehmen zu. Amokläufe, gewalttätige Demos sind Ausbrüche verzweifelter, einsamer Seelen. Fehlende zwischenmenschliche Beziehungen führen zu Ersatzbeziehungen: Partner, Freunde, Kinder werden durch Streicheltiere mit Menschennamen ersetzt, die über zerstörte gesellschaftliche Strukturen und zunehmende Depressionen hinwegtäuschen.
Füttert man Hunderttausende von Hunden und Katzen in Tierheimen und Gnadenhöfen durch, braucht man übers Jahr das Fleisch von Millionen von gesunden Schlachttieren, um ausreichend Hunde- und Katzenfutter herstellen zu können. Hunde- und Katzenfutter enthält in Deutschland kein Gammelfleisch. Mit dem Gnadenhof-Tierheimkonstrukt werden nicht weniger, sondern mehr Tiere getötet.
Der Tierschutzgedanke muss weiterentwickelt werden und darf im Kern keine emotionale Wolke sein. Ein Gnadenhof sollte beweisen und zeigen, wie man tiergerechte und wirtschaftliche Landwirtschaft betreiben kann ohne Spendenunterstützung; er betriebe Tierschutz für alle Tiere, nicht für eine Sonderklasse.
Dr. Erich Loserth
Zangberg
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