Zu den "Tatort"-Krimis der ARD (Berichte auf der TV-Seite):

© OVB
Ein Riederinger an der Saar: Tatort-Kommissar Maximilian Brückner.
Seit einigen Jahren lese ich als regelmäßiger "Tatort"-Zuschauer auch immer die Tatort-Rezensionen im OVB. Mir ist aufgefallen, dass - vor allem, wenn die Rezension von Herrn Ogiermann stammt - es hier eine "Zweiklassengesellschaft" gibt: Tatorte aus München und Tatorte aus anderen Städten. Während Tatorte aus München durchgängig als gut bis exzellent bewertet werden, werden die anderen Tatorte (ganz offensichtlich abgesehen von solchen aus dem Saarland, bei denen der Oberbayer Maximilian Brückner mitwirkt) automatisch höchstens als mittelmäßig, meistens aber als schlecht bewertet. Nichts gegen die Tatorte mit Batic und Leitmayr, die oft wirklich gut sind, aber so extrem bräuchte man die Bayern-Fahne nun doch nicht schwingen, dass man alle anderen grundsätzlich niedermacht. Wo bleibt da das bayerische Selbstbewusstsein? Nur derjenige, der selbst unsicher ist, kann Leistungen des anderen überhaupt nicht akzeptieren. Als gebürtiger Stuttgarter und Wahl-Rosenheimer bin ich gespannt, wie sehr der nächste Stuttgarter "Tatort" in den Keller rauschen wird.
Manfred Altmann
Rosenheim
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