Zur Diskussion um Bahnausbau und A94 (Berichte im Lokalteil):
Angela Merkel hat ihr Ziel erreicht: Die Wacker-Chemie investiert künftig im Osten, in Nünchritz, Sachsen, statt Burghausen, Oberbayern. So das Credo des Wacker-Finanzvorstands bei einem Besuch von Bayerns Wirtschaftsminister Zeil. Man lässt sich die ewigen Versprechen der Politik nicht mehr gefallen beim Bahnausbau München-Mühldorf!
Was den Bahnausbau betrifft, so haben sich CSU und FDP nur mit plumper Propaganda im Bundestag bemüht. Stoiber verschoss 100 Millionen Euro in den Transrapid, der den Südostbayern nichts gebracht hätte. Klar wäre man am Hauptbahnhof in den Flughafen eingestiegen, um Edmunds Worte zu wählen, aber von Mühldorf bis zum Münchner Hauptbahnhof?
In den nächsten zehn Jahren geschieht nichts mehr. Es sei denn, es kommt ein unerwarteter warmer Geldregen. Oder man stoppt Großprojekte wie Stuttgart 21 und den zweiten S-Bahn-Tunnel in München. Der neue Hauptbahnhof Stuttgart 21 frisst Geld, Milliarden, während Zehntausende dagegen demonstrieren. Er frisst unser Geld, in Südostbayern fehlen die 500 Millionen.
Über Stuttgart 21 werden die schwäbischen Nachbarn bei der Landtagswahl "abstimmen". Wir sollten unsere Politiker stets darauf hinweisen, wenn sie wieder Luft holen und das Wort "Bahnausbau" in den Mund nehmen.
Michael Wengler
Mühldorf
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