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Leichtathleten in der bayerischen Medaillenflut

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Mit drei Gold-, vier Silber- und zwei Bronzemedaillen überzeugten die regionalen Leichtathleten bei den bayerischen Hallen-Meisterschaften der Männer, Frauen und Jugend U18 in Fürth.

Robert Dippl aus Soyen wurde in Fürth bayerischer Meister im Kugelstoßen der Männer.

© OVB

Robert Dippl aus Soyen wurde in Fürth bayerischer Meister im Kugelstoßen der Männer.

Robert Dippl aus Soyen ist und bleibt die bayerische Nummer eins im Kugelstoßen der Männer. In der Fürther Quelle-Sporthalle überragte der bärenstarke Athlet im Trikot des gastgebenden LAC Quelle Fürth mit überragenden 18,61 Metern. Am Ende wurde er damit überaus verdient neuer bayerischer Meister klar vor Alexander Brosche von der LG Hof mit 16,12 Metern. Mit seiner bayerischen Jahresbestleistung rangiert Robert Dippl derzeit in der aktuellen deutschen Hallen-Rangliste nun auf dem sechsten Platz und kann sich deshalb berechtigte Hoffungen auf das DM-Finale machen.

In der Hauptklasse der Frauen demonstrierte eine weitere Athletin aus der Region ihre klare Überlegenheit im Kugelstoßen. Alexandra Raabe glänzte im Trikot der LG Festina Rupertiwinkel mit beachtlichen 14,12 Metern. Am Ende wurde sie mit einem deutlichen Vorsprung von 1,35 Metern neue bayerische Meisterin.

Für den TSV Bad Endorf gab es ebenfalls eine Goldmedaille. Die erst 14-jährige Paula Benstetter zeigte im 60-Meter-Sprint der 16- und 17-jährigen U18-Jugend eine souveräne Vorstellung ihres Könnens. Im Finale spurtete sie auf 7,82 Sekunden und wurde damit überaus verdient neue bayerische Meisterin mit zwei Metern Vorsprung vor Rebecca Griffel von der LG Kreis Dachau mit 8,02 Sekunden. Mit ihrer 4x200-Meter-Staffel wurde Paula Benstetter zusammen mit Tina Kocevar, Elisabeth Neugebauer und Katrin Böck diesmal Fünfte mit 1:50,30 Minuten.

Ebenfalls gegen die ein bis zwei Jahre ältere Konkurrenz bei der weiblichen Jugend U18 zeigte Michelle Schneider aus Feldkirchen-Westerham eine starke Vorstellung. Im Kugelstoßen wurde sie mit ihrer neuen persönlichen Bestleistung von 13,19 Metern knappe bayerische Vizemeisterin. Lediglich winzige vier Zentimeter fehlten ihr im Finale zum Gold. Für den TSV Wasserburg gab es ebenfalls eine Silbermedaille im Kugelstoßen der männlichen Jugend U18. Der Reitmehringer Lukas Koller wuchtete das Fünf-Kilogramm-Wurfgerät auf ausgezeichnete 14,90 Meter und wurde damit bayerischer Vizemeister hinter dem favorisierten Alan Vizjak von der LG Stadtwerke München mit 15,55 Metern.

Für den TSV 1860 Rosenheim gab es im 1500-Meter-Lauf der männlichen Jugend U20 eine Bronzemedaille. Der Rosenheimer Michael Pritzl zeigte hier in einem spannenden Finale eine glänzende Taktik und die Medaillen wurden förmlich erst auf der letzten Runde vergeben. Mit 4:04,43 Minuten eroberte er schließlich den Bronze-Platz und schrammte damit nur um winzige 20 Hundertstelsekunden an Silber vorbei. Gold ging an Jonas Koller von der LG Regensburg mit 4:02,41 Minuten.

Der TuS Bad Aibling war der erfolgreichste regionale Verein. Im 400-Meter-Lauf der Männer überraschte Johannes Gremm nach einer langen Wettkampf-Abstinenz als neuer bayerischer Vize-Meister. Mit starken 50,53 Sekunden musste er sich damit nur dem favorisierten Ex-Hürden-Europameister Tobias Giehl von der LG Würm Athletik mit 48,44 Sekunden beugen. Auf der 1500-Meter-Distanz der weiblichen Jugend U20 kassierte Anna-Lena Stich die wertvolle Silbermedaille. Mit 4:43,14 Minuten kämpfte sie sich zu einer neuen persönlichen Hallen-Bestzeit und verlor am Ende nur gegen die Hindernis-EM-Teilnehmerin Cornelia Griesche von der DJK Ingolstadt mit 4:39,20 Minuten. Im Stabhochsprung der männliche Jugend U18 überzeugte Rouven Bär mit der wertvollen Bronzemedaille. Mit starken 4,00 Metern konnte er sich allerdings nicht ganz freuen, zumal er lediglich wegen seiner größeren Anzahl von Fehlversuchen diesmal Dritter hinter dem höhengleichen Vizemeister wurde. Undankbarer Vierter wurde David Rentz mit 3,60 Metern. Im 1500-Meter-Rennen sammelten die Aiblinger U18-Mittelstreckler drei gute Platzierungen: Sechster wurde hier Kilian Stich mit 4:35,54 Minuten vor Johannes Dietel mit 4:36,29 Minuten (7.) und Alexander Endres (10./4:43,05 Min.). stl

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