Mit vier Silbermedaillen überraschten die Landkreis-Leichtathleten bei den bayerischen Hallen-meisterschaften der Männer, Frauen und Jugend U18 am letzten Wochenende in Fürth.

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Alexandra Burghardt vom LAZ Inn wurde bayerische Vize-meisterin über 60 Meter Hürden der Frauen. Foto stl
Für das LAZ Inn ging hier Alexandra Burghardt nach einer bislang sehr ruhigen Hallensaison an den Start. Bereits vor einer Woche verzichtete sie auf alle möglichen bayerischen Titel in der U20-Jugend-Klasse über 60 Meter und 60 Meter Hürden.
In Fürth startete sie nun in der Hauptklasse der Frauen auf der 60-Meter-Hürden-Strecke und spurtete im Vorlauf auf gute 8,68 Sekunden. Im Finale glänzte sie schließlich mit dem bayerischen Vizetitel mit ausgezeichneten 8,40 Sekunden. Dabei musste sie sich nur der haushohen Favoritin Pamela Spindler von der LG Regensburg mit 8,24 Sekunden und der neuen deutschen Jahresbestzeit geschlagen geben.
Mit ihrer Leistung schaffte Alexandra Burghardt übrigens auch drei klangvolle Fakten: Zum einen qualifizierte sich die erst 17-jährige Jugendliche für die deutschen Frauenmeisterschaften und ist nun übrigens auch die aktuelle Nummer drei in dieser Klasse im Bundesgebiet. In der Jugendklasse thront sie nun sogar auf dem klaren ersten Rang in der Bestenliste und kann sich damit wieder beste Gold-Hoffnungen bei den deutschen Jugendtitelkämpfen machen.
Bayerische Vizemeisterin auf der anspruchsvollen 3000-Meter-Strecke im Bahn-Gehen der Frauen wurde Maria Unterholzner aus Mühldorf. Im Trikot des TV Altötting eroberte sie den begehrten Vizetitel mit starken 15:58,14 Minuten. Dabei musste die 43-Jährige nur der um zwölf Jahre jüngeren Sabine Schmidt von der SpVgg Niederaichbach den knappen Vortritt mit 15:39,38 Minuten lassen.
Der Mühldorfer Ruben Mayer war in der Fürther Quelle-Sporthalle der fleißigste Medaillensammler. Im Trikot der LG Sempt kämpfte er sich mit seiner 4 x 200- Meter-Staffel bei der männlichen Jugend U18 zum bayerischen Vizetitel. Mit 1:38,50 Minuten musste er sich allerdings der LG Stadtwerke München mit 1:34,45 Minuten deutlich geschlagen geben.
Etwas verpokert hatte er seinen Auftritt im Stabhochsprung. Dort stieg er strategisch erst sehr spät in den Wettkampf ein und schaffte gerade einmal die von ihm selbst gewählte Anfangshöhe von 4,00 Metern.
Danach gelang ihm kein gültiger Versuch mehr und damit musste er sich auch diesmal trotz seiner Favoritenrolle mit dem bayerischen Vizetitel begnügen.
Nicht zu bezwingen war hier André Zahl von der TS Herzogenaurach mit einer für Ruben Mayer lösbaren Höhe von 4,20 Meter.
stl



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