Raubling - Wie fühlt sich ein Mensch, der aufgrund seines Alters oder einer Behinderung körperliche Einschränkungen oder Gebrechen aufweist - und wie bringt man diese Empfindungen Jugendlichen näher? Um die engagierten Schüler hierfür zu sensibilisieren, organisierten die Seniorenbeauftragte der Gemeinde Raubling, Conny Berchtenbreiter, und die Gemeindejugendpflegerin Anna Klein eine Schulung für 17 Jugendliche. Diese übten sich im Fahren von Senioren und Behinderten im Rollstuhl. Die Schulung in der Aula der Michael-Ende-Schule leiteten Gabi Schäfer und Elke Sailer vom Christlichen Sozialwerk (CSW) Raubling.

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17 Raublinger Jugendliche übten sich im Rollstuhlfahren, um Senioren auf Freizeitfahrten fachmännisch begleiten zu können. Foto ruprecht
Nach einer kurzen theoretischen Einführung durch die erfahrenen und ausgebildeten Referentinnen durften die Schüler sich selber am Rollstuhl ausprobieren. In Zweierteams erfuhren die Jugendlichen, wie es sich anfühlt, mit verbunden Augen von einem "fremden" Jugendlichen im Rollstuhl geschoben zu werden. Dabei hatten sie viel Spaß, aber auch ungute Gefühle und etwas Angst umzufallen.
Nach der Schulung sollen die Jugendlichen nun Senioren auf Freizeitfahrten begleiten. Der erste Ausflug ist noch im Mai an den Simssee geplant, auf den sich Senioren und Jugendliche gemeinsam schon freuen. ru
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