Brannenburg - Die Bedarfsmitteilung für Maßnahmen im Rahmen des Bund-Länder-Programms "Stadtumbau West" war der einzige Tagesordnungspunkt der jüngsten Gemeinderatssitzung.
Für das die Ortsmitte von Degerndorf und den Kasernenbereich umfassende Städetbauförderprogramm legte Erster Bürgermeister Mathias Lederer den Gemeinderäten eine umfangreiche Liste unterschiedlicher Einzelmaßnahmen mit einer förderfähigen Summe von 1,642 Millionen Euro für das Programmjahr 2011 vor. Bis einschließlich 2014 sind insgesamt förderfähige Kosten von 5,194 Millionen Euro in der Bedarfsmitteilung festgeschrieben.
Beabsichtigte Maßnahmen mit vorbereitendem Charakter umschließen neben der Fortschreitung des städtebaulichen Entwicklungskonzepts auch Sondergutachten und die städtebauliche Beratung. Im Rahmen der Kasernenkonversion wurden die Feinuntersuchung und der Bebauungsplan für das Sportgelände sowie die Bebauungspläne für das Offizierskasino und das restliche Kasernengelände ins Programm aufgenommen.
Den größten Posten auf der Bedarfsliste des Jahres 2011 nimmt der beabsichtigte vorgezogene Erwerb eines Teilbereichs auf dem Gelände der Karfreitkaserne zur späteren Sport- und Freizeitnutzung ein.
In der Sparte Modernisierungs- und Sanierungsmaßnahmen werden Mittel für die Sanierung des Küchengebäudes II, des Bahnhofsgebäudes und der "Veservilla" in der Grießenbachstraße aufgelistet, die größtenteils erst ab 2012 vorgesehen sind.
Bürgermeister Lederer beantragte für die Einzelmaßnahmen und deren förderfähige Kosten die Bereitstellung der entsprechenden Städtebauförderungsmittel zum höchstmöglichen Fördersatz. mc
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