002.09.10|Rosenheim Land|Rosenheim Land|4
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Aschau - Der zweieinhalb Meter großer Pumuckl wurde am vergangenen Samstag in Aschau gestohlen. Im Rahmen des Hans-Clarin-Festtags hatte Armin Krattenmacher den Riesen-Kobold am Ortseingang an einem Baum befestigt. Seitdem fehlt von der Holzfigur jede Spur.

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Am Ortseingang von Aschau wurde der Riesen-Pumuckl am Samstag zuletzt gesehen. Seitdem fehlt jede Spur davon.
Jetzt hoffen Krattenmacher und Herbert Reiter von der Tourist Info Aschau auf Hinweise aus der Bevölkerung.
Die beiden Hauptdarsteller dieser Geschichte sind - wie beim "echten" Pumuckl - ein Schreinermeister und sein Kobold. Allerdings handelt es sich beim Schreiner nicht um den bekannten Meister Eder, sondern um Armin Krattenmacher aus Ohlstadt, Landkreis Garmisch-Partenkirchen. Er betreibt ein Pumuckl-Museum in seiner Heimatstadt, zu dessen Inventar bis letzten Samstag auch ein zweieinhalb Meter großer Pumuckl aus Holz gehörte. Doch davon fehlt inzwischen jede Spur. "Hat er sich etwa unsichtbar gemacht?"; fragen die Aschauer scherzhaft. Knapp 80 Kilogramm wiegt der Kobold mit dem roten Haar, grüner Hose und gelbem Pullover.
Gegen 11 Uhr befestigte dann der 47-Jährige die Figur an einem Baum. Als er die Figur um ein Uhr nachts abholen wollte, war sie verschwunden. "Auf dem Boden lag nur noch die blaue Schnur, mit der der Kobold auf den Beinen gehalten wurde", so Krattenmacher.
Noch in der Nacht habe er die Polizei alarmiert. Doch außer Spuren im Gras sei nichts mehr zu finden gewesen. Die Beamten nahmen den Fall auf. "Das fällt doch auf, wenn man so eine große Figur mitnimmt." Schließlich müssten mindestens zwei Personen die Figur abtransportiert haben, sagt der Besitzer.
Entsetzt ist auch Herbert Reiter, Tourist-Info-Chef und Veranstalter des Hans-Clarin-Festtags. Reiter hatte mit Bürgermeister Werner Weyerer dafür gesorgt, dass Krattenmacher mit seinem Pumuckl-Museum nach Aschau kommt. Jetzt hilft Reiter bei der Suche.
Krattenmacher hofft auf Hinweise aus der Bevölkerung. Schließlich könne man die Figur nicht in der Hosentasche verschwinden lassen.
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