028.01.12|Rosenheim Land|Rosenheim Land|
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Stephanskirchen - Das Spannungsfeld um die Krisenherde Irak, Iran und Afghanistan wird geprägt durch ethnische und religiöse Spannungen, die oft zu kriegerischen Auseinandersetzungen führen. Eberhard Möschel, Oberst a.D., ehemaliger Militärattaché an der Deutschen Botschaft in China, berichtete zum Thema "Entstehung der Krisenherde in der Welt und deren Folgen - Irak, Iran und Afghanistan". Die Krieger- und Soldatenkameradschaft Schloßberg hatte eingeladen.
Historisch gesehen existieren in der Krisenregion drei Großvölker: Arier (Persien, Syrien), Turkvölker (Osmanisches Reich) und Araber (Saudi-Arabien, Jemen, Ägypten), aus denen die heute dort bekannten Staaten hervorgingen. Quasi als vierte ethnische Gruppen sind die jüdischen Stämme zu nennen, die aber historisch gesehen eine Minderheit darstellten. Der die drei ethnischen Großvölker verbindende Islam ist in sich zerstritten. In diesem labilen Staatenkonglomerat bilden sich zwischen den heutigen Hegemonialmächten USA, Russland, Indien und neuerdings auch China neue Allianzen, die dort ihre eigenen, geostrategischen Interessen durch "örtliche Verbündete" ausfechten lassen. je
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