Aschau/Frasdorf/Höslwang - "Wir denken heute auf der Kampenwand auch an unsere Soldatinnen und Soldaten, die weltweit zu immer gefährlicheren Einsätzen in den Krisengebieten herangezogen werden", so Bürgermeister Werner Weyerer aus Aschau gestern bei der Gedenkfeier für die Gefallenen des Chiemgaus auf der Kampenwand. Die Gemeinden Aschau und Höslwang richteten in diesem Jahr gemeinsam die 60. Gedenkveranstaltung zu Füßen des Kampenwandkreuzes aus.

© reh
Bei schönstem Wanderwetter wallfahrteten über 100 Fahnenabordnungen aus dem gesamten Chiemgau auf die Kampenwand.
"Die Schuld ist vergeben, aber nicht vergessen", zitierte Bürgermeister Josef Eisner aus Höslwang einen polnischen Amtskollegen. "Es war das Anliegen der Heimkehrergeneration, ein Zeichen gegen das Vergessen zu setzen, mit dem Zeichen des Kreuzes ist es ihnen geglückt. Unrecht und Unterdrückung dürfen eingedenk unserer Geschichte nicht tatenlos hingenommen werden."
reh/Oberbayerisches Volksblatt
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