Acht Künstler aus der Region sind in München mit Werken in der Großen Kunstausstellung im "Haus der Kunst" vertreten. Die Schau der Neuen Münchner Künstlergenossenschaft stellt unter dem Titel "Was uns antreibt" die Frage nach der Motivation der Künstler, das zu tun, was sie tun. Bazon Brock schreibt dazu im Katalog, "Sich für die Künstlerrolle zu entscheiden heißt, einen Beruf zu ergreifen, der wirklich krisensicher ist, weil er noch die Krise produktiv zu nützen versteht." Heute habe jeder Opel-Arbeiter, jeder Ladeninhaber und Technologie-Euphoriker zumindest das gleiche Risiko des Scheiterns zu tragen wie die vermeintlich so heillosen Berufskünstler. Im Gegenteil, die Künstler seien auf das Scheitern viel besser vorbereitet, weil sie ja gelernt hätten, gerade das menschliche Elend, unsere Defizite und Krankheiten, Furcht und Zittern, Euphorie der Passionen, geistige Beschränktheit und seelische Nöte zum Thema der eigenen Arbeit zu machen. Es stellen aus Charlotte Dietrich, Elisabeth Mehrl, Peter Pohl, Inge Regnat-Ulner, Alfred Regnat, Toni Stegmayer, Peter Tomschiczek und Almut Wöhrle-Ruß. Die Ausstellung ist noch bis Sonntag, 16. August, täglich von 10 bis 20 Uhr, donnerstags bis 22 Uhr geöffnet.



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