Dreimal schlechtes Wetter ist genug, sagten sich Johannes Demmel und seine Crew vom Wasserburger Weltmusik-Festival. Statt am Stoa im Steinbruch bei Edling, der vielen Musikfreunden oft tolle Sounderlebnisse geboten hatte, gab es diesmal an zwei Tagen hintereinander internationale Klänge in Marias Kino in Bad Endorf.

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Die Gruppen Embryo und Music of Benares spielten gemeinsam beim Weltmusikfestival in Marias Kino in Bad Endorf. Foto Friedrich
Den Anfang machten Dr. Phil und Phil and Friends, die bereits letztes Jahr bei frischer Witterung noch am Stoa gespielt hatten. Mit ihrer Mixtur aus schnelleren Songsà la Johnny Cash aus der amerikanischen Songwritertradition mischten sie recht schnell den Saal auf. Versierter Gitarrensound und treibende Percussionrhythmen, dazu das Didgeridoo bescherten einige Überraschungen.
Ein Dauerbrenner beim Festival war schon immer die Band Gaya, in der der Allrounder Demmel selbst mitwirkt, neben Djembespieler Bobo Carrington, Bassist Georg Hübner und Helmut Waldner am Didgeridoo. Die World-Trance-Musik, die durchaus zum Tanzen einlädt, wurde von Lichtkünstler Vinzent von Brandenfels in die richtigen Farben und Formen getaucht.
Einen Eindruck vom Aufbruch in der Flowerpower-Zeit und von der Orientierung nach Asien vermittelte am nächsten Tag der Film "Embryos Reisen" aus dem Jahr 1979. Während des Films verströmten leckere indische Gerichte ihren Duft im Kinosaal



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