Schon im letzten Jahr begeisterte Julia Malischnig, Weltklassegitarristin aus dem österreichischen Villach, die Fans beim "Guitarrissimo"-Abend des Bad Aiblinger Gitarrenfestivals "Saitensprünge".

© OVB
Julia Malischnig verzauberte. Foto kraus
Mit ihrem diesjährigen Konzert präsentierte sie sich mit ihrem erstklassigen Quintett und hat damit ohne Zweifel neue Anhänger dazu gewonnen. Das Publikum wurde augenblicklich von der sympathischen Erscheinung der Künstlerin eingenommen. Mit dem Eröffnungssolo zog sie sofort die kundigen Gäste in ihren Bann. In sich versunken spiegelte sie in ihrem Spiel ihre Empfindungen wider, wie sie selbst die Welt erfährt, und wusste das den Zuhörern authentisch zu vermitteln. Dann die Hinzunahme der Percussionistin Ingrid Oberkanins - eine rhythmische Pracht. Im Saal verbreiteten sich Bilder mexikanischer Haziendas, Töne aus Western-Film-Musiken, Klänge von Bolero und Paso Doble. Dann komplettierte sich das Quintett mit dem Gittarristen José Saluzzi, dem Bassisten Oliver Steger und dem Pianisten Dieter Stemmer. Sogleich stand die nächste Geschichte im Raum, und diese sang Julia Malischnig mit strahlendem Augenaufschlag: "Ojo de Agua" - "Wasserauge".
Nach der Pause blieb die Spannung des Bogens von Julia Malischnigs einzigartigen Klangwelten über Sommer, Liebe, Leidenschaft, Emotionen und ihren Traumwelten. Als erste Zugabe gab es den Titelsong ihrer CD "City of Dreams" . Kreativer geht's nicht, was die Traumvorstellungen eines jeden über "seine City" anbelangt. Bei der zweiten und letzten Zugabe gab's dann nochmals das Paradestück "Busy" - damit wir das Julia-MalischnigQuintett nicht vergessen - und das zu Recht.



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