Es war mehr ein gemütlicher Sonntagskick als ein rassiges Kreisligaspiel, was die Zuschauer der Partie Oberndorf gegen Riedering zu sehen bekamen. "Es war wenig Spielfluss, aber auch wenig Engagement auf beiden Seiten erkennbar", so DJK-Abteilungsleiter Robert Lipp nach dem Spiel. Die Oberndorfer taten nicht mehr, als unbedingt notwendig war um den Tabellenletzten Riedering in Schach zu halten.
Der SV Riedering mühte sich zwar, doch seine Mittel waren eher begrenzt. So sahen die Zuschauer viel Mittelfeldgeplänkel, aber nur wenige Torraumszenen. So resultierte die 1:0-Führung der Oberndorfer auch nicht aus einem durchdachten Spielzug, sondern entsprang eher dem Zufall. Josef Haslberger schlug eine weite Flanke aus halbrechter Position in Richtung Riederinger Strafraum. Zur Überraschung aller senkte sich der Ball ins hintere Kreuzeck und Riederings Torhüter Hannes Wittmann machte dabei keine gute Figur (10.).
Nur drei Minuten später gelang den Gästen bereits der Ausgleich. Nach einem Freistoß war Florian Furtner zur Stelle und staubte zum 1:1 ab. Danach passierte in der ersten Halbzeit nicht mehr viel Zählbares.
Auch Furtner auf Riederinger Seite hatte noch eine große Möglichkeit, als er alleine auf das Oberndorfer Tor zusteuerte. Aber sein Schuss ging knapp übers Tor - und es blieb beim 1:1.
Die Punkteteilung bringt keine Mannschaft wirklich weiter: Damit bleibt Riedering Tabellenletzter und Oberndorf auf dem fünften Platz. hsc



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