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Die "Queen" und der Schneekönig

0:3 - Burghauser Talfahrt im Tiefschnee

Die "Queen" und der Schneekönig

012.02.10|Fußball|Fußball|
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Artikel: Die "Queen" und der Schneekönig

Auch im Tiefschnee hielt die Talfahrt an: Bei widrigen bis irregulären Platzverhältnissen in der eisigen Wacker-Arena kassierte Fußball-Drittligist SV Wacker Burghausen am Mittwochabend eine 0:3-Niederlage gegen Holstein Kiel. Damit setzte das enttäuschende Team von Trainer Jürgen Press die Serie von vier Niederlagen am Stück auch im ersten Spiel des neuen Jahres fort.

OVB

Ausgerutscht: Burghausens Christian Cappek (links) gegen Kiels Stephan Vujcic. Foto Butzhammer

"Man hätte nicht anpfeifen dürfen, solche Bedingungen gehören nicht in die 3. Liga", meinte Kiels Trainer Christian Wück trotz des im Abstiegskampf so wichtigen Auswärtssieges.

Und dennoch: Die Kieler "Störche" waren standfester, kamen auf dem Schnee besser zurecht und leisteten sich weniger individuelle Fehler als Wacker Burghausen, dessen Trainer Jürgen Press verärgert darüber war, dass seine Mannen immer noch vom guten Saisonstart zu träumen scheinen.

Nach 45 Minuten stand ein 0:0 zu Buche, wobei es lediglich Holstein Kiel auf eine Einschussmöglichkeit brachte, doch der freistehende Schüßler drosch den Ball aufs Dach der West-Tribüne.

Immerhin hatten die Gäste neben dem ergiebigen Schnee-Tief "Queen" auch noch einen echten Schneekönig mitgebracht - nämlich Florian Meyer, bester Mann auf dem Platz. Vor allem in der ersten Halbzeit wurde die rechte Burghauser Abwehrseite mit dem Ex-Löwen Christoph Burkhard von dem dribbelstarken Stürmer komplett eingerieben. Und Meyer war auch der Matchwinner, weil er in der 61. Minute von SVW-Kapitän Kresin nur durch ein Foul gestoppt werden konnte und somit Cannizzaros Elfmetertor zum 0:1 ermöglichte. Wobei es ein umstrittener Strafstoß war. Die Entscheidung, Gorkas Kopfballtreffer (67.) wegen eines Fouls an Kiels Torwart Frech abzuerkennen, war korrekt.

Immerhin bäumte sich Burghausen nach dem Rückstand etwas auf, erarbeitete sich eine Handvoll Ausgleichschancen, fiel dann aber in der Schlussphase auseinander und zeigte sich beinahe wehrlos bei Guscinas herrlichem Lupfer zum 0:2 in der 90. Minute und dem ersten Saisontor von Benjamin Schüßler, dem Neuzugang aus Oberhausen, in der Nachspielzeit. Der SV Wacker hat jetzt das nun schlechteste Torverhältnis der Liga mit minus 13. tt

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