009.01.12|Fußball|Fußball|
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Gastgeber ESV Traunstein hat den Heimsieg bei der Inn/Salzach-Kreismeisterschaft nur knapp verpasst. In der Landkreisturnhalle an der Wasserburger Straße mussten sich die Schützlinge von Trainer Uli Habl erst im Finale dem Kreisligisten TuS Raubling geschlagen geben (wir berichteten).

© OVB
Der neue Inn/Salzach-Kreismeister TuS Raubling. Fotos Weitz
Nach der regulären Spielzeit von 15 Minuten stand es im Endspiel 2:2. Der Kreisliga-I-Spitzenreiter war durch Treffer von Tobias Ecker und Dominik Rekofsky zweimal in Führung gegangen, Florian Marchl und Johannes Schreiber hatten für die "Eisenbahner" jeweils ausgeglichen. Im anschließenden Siebenmeterschießen sorgte Bernhard Sasjadvolk für die Entscheidung: Der Raublinger Schlussmann parierte die Versuche von Tobias Berz und Florian Marchl und sicherte seiner Mannschaft dadurch den überraschenden Turniersieg. Bereits im Halbfinale hatte Sasjadvolk mit einem gehaltenen Siebenmeter das Aus von Titelverteidiger TSV 1860 Rosenheim besiegelt.
Die beiden Finalisten hatten jeweils als Zweiter ihrer Vorrundengruppe das Halbfinale erreicht. Der ESV Traunstein, der mit Jochen Thudt, Dominik Waritschlager, Tobias und Patrick Berz, Florian Marchl, Florian Zauner, Johannes Schreiber, Franz Schuhböck sowie Torhüter Sebastian Schreiber antrat, setzte sich in der Gruppe A klar gegen den TV Altötting (4:0) und den SC Anger (6:0) durch. Die Auftaktpartie gegen den TSV 1860 Rosenheim ging jedoch mit 1:3 verloren, sodass man dem Bayernliga-Spitzenreiter den Gruppensieg überlassen musste.
Die Raublinger blieben als einzige Mannschaft im Turnier ungeschlagen, zwei 4:3-Siege gegen höherklassige Vereine (Erlbach und SB Rosenheim) sowie ein 1:1-Remis gegen den TuS Traunreut sicherten den zweiten Rang in der Gruppe B. Im ersten Halbfinale mussten die Spieler von Trainer Manfred Thaler dann gegen den favorisierten TSV 1860 Rosenheim antreten, entschieden aber nach einem 2:2-Unentschieden (Tore: Tobias Ecker, Christian Kolb/ Danijel Majdancevic, Andreas Vogelsammer) das anschließende Siebenmeterschießen für sich. Sasjadvolk entschärfte den Versuch von Manuel Lohmeier.
Der ESV bestritt sein Semifinale gegen den TuS Traunreut. Nach dem frühen Führungstreffer durch TuS-Antreiber Markus Linortner drehten die "Eisenbahner" die Partie durch Tore von Jochen Thudt und Patrick Berz - die etwas überraschende Finalkonstellation war perfekt. Die beiden Endspielteilnehmer dürfen nun bei der oberbayerischen Hallenmeisterschaft am 14. Januar in Manching antreten.
Enttäuschend verlief das Turnier hingegen für die beiden Rosenheimer Bayernligisten. Während die "Sechzger" aber zumindest mit der optimalen Punkteausbeute und 16:2 Toren durch ihre Vorrundengruppe marschierten, blamierte sich der Stadtrivale. Für die mit mehreren Bayernliga-Leistungsträgern angetretene Sportbund-Mannschaft war nach Niederlagen gegen Traunreut (1:3) und Raubling (3:4) schon vor dem letzten Vorrundenspiel Schluss, am Ende blieben die Rosenheimer sogar ganz ohne Punktgewinn.
Bei der Siegerehrung wurden neben dem neuen Inn/Salzach-Kreismeister TuS Raubling auch der beste Spieler (Tobias Ecker vom TuS Raubling) und der beste Torhüter (Michael Huber vom TuS Traunreut) ausgezeichnet. Mit sechs Treffern war Andreas Vogelsammer (1860 Rosenheim) der erfolgreichste Torschütze, ESV-Spielführer Jochen Thudt brachte es auf fünf Tore.
Vorrunde, Gruppe A: TSV 1860 Rosenheim - ESV Traunstein 3:1, SC Anger - TV Altötting 2:1, ESV Traunstein - TV Altötting 4:0, SC Anger - TSV 1860 Rosenheim 1:5, SC Anger - ESV Traunstein 0:6, TSV 1860 Rosenheim - TV Altötting 8:0.
Vorrunde Gruppe B: TuS Traunreut - SB/DJK Rosenheim 3:1, TuS Raubling - SV Erlbach 4:3, SB/DJK Rosenheim - TuS Raubling 3:4, SV Erlbach - TuS Traunreut 0:2, TuS Raubling - TuS Traunreut 1:1, SB/DJK Rosenheim - SV Erlbach 2:3.
Halbfinale: TSV 1860 Rosenheim - TuS Raubling 2:2 (4:5 nach Siebenmeterschießen), TuS Traunreut - ESV Traunstein 1:2.
Endspiel: TuS Raubling - ESV Traunstein 2:2 (4:3 n. S.). max

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