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Fußball-Kreisligen: Aschau ist Außenseiter -Töging will einen weiteren Heimdreier

Grünthal mit Lokalderby

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FC Töging - SC Anger, Samstag, 15 Uhr. Der FC Töging zieht in dieser Saison ganz ruhig seine Bahnen. Auch nach der Winterpause knüpfen die Mannen von Trainer Mario Reichenberger an die überzeugenden Leistungen von der Vorrunde an und stehen nach wie vor an der Tabellenspitze der Kreisliga 2. Allerdings steht Verfolger Freilassing nur einen Punkt hinter ihnen, so dass sich die Töginger auch keinen Ausrutscher erlauben können. Da heißt es bei dem heutigen Gegner, dem SC Anger, ganz besonders aufmerksam zu sein. Schon in der Vorrunde lieferten sich beide Mannschaften eine beherzte Auseinandersetzung und die Töginger hatten sehr große Mühe, in der Schlussphase noch den Siegtreffer zum 3:2 zu schaffen. Der SC Anger steht derzeit mit 27 Punkten auf dem siebten Platz und damit im Niemandsland der Tabelle. Aber der Tabellenachte Perach und der Tabellenneunte Saaldorf haben nur jeweils einen Punkt Rückstand, so dass sich die Gäste aus Anger nicht in Sicherheit wiegen können. Sie werden versuchen, zumindest ein Unentschieden beim Tabellenführer Töging zu ertrotzen, um so nicht in Probleme zu kommen.

Tögings Waldemar Miller will die Tabellenführung mit einem Heimsieg gegen Anger heute verteidigen. Foto czw

© OVB

Tögings Waldemar Miller will die Tabellenführung mit einem Heimsieg gegen Anger heute verteidigen. Foto czw

DJK Oberndorf - SV Riedering, Sonntag, 14.30 Uhr. Nach der knappen Niederlage am vergangenen Wochenende gegen den SV Reichertsheim wollen sich die Oberndorfer am Tabellenletzten Riedering schadlos halten. Riedering hat am vergangenen Wochenende eine 0:6-Niederlage beim TuS Großkarolinenfeld kassiert und hat nur noch theoretische Chancen auf den Klassenerhalt. Es hat zwölf Punkte auf seinem Konto und ist damit elf Punkte auf den rettenden elften Platz entfernt. Allerdings haben die Mannschaften in der Kreisliga 1 nur noch sieben Spiele bis zum Saisonende zu absolvieren. Da müsste der Rest der Saison schon optimal laufen und viele Wenns und Abers zusammentreffen, dass der Klassenerhalt noch geschafft werden könnte. Da ist die DJK Oberndorf in einer weitaus komfortableren Situation. Mit 35 Punkten steht sie ungefährdet auf dem fünften Platz, der Tabellensechste Reichertsheim steht fünf Punkte hinter ihnen. Wenn die Oberndorfer allerdings den Ehrgeiz haben, noch weiter nach vorne kommen zu wollen, dann müssen sie sich ranhalten. Denn der Tabellenvierte TSV Bad Endorf hat bereits einen Vorsprung von vier Punkten. Zu Hause haben die Oberndorfer aber im Verlauf der Saison erst zwei Spiele zu Hause verloren. Das heißt, gegen den Tabellenletzten werden sie sich keine Blöße geben wollen. Sie werden alles daran setzen, vor eigenem Publikum einen weiteren Sieg einzufahren.

FC Grünthal - SV Aschau, Sonntag, 15 Uhr. Ein bisschen trauert Grünthals Trainer Albert Deissenböck noch dem vergeigten Spiel vom vergangenen Wochenende gegen Amerang hinterher. "Das hätten wir eigentlich gewinnen müssen", so Deissenböck. Doch mit der schlechtesten Saisonleistung war gegen Amerang einfach kein Staat zu machen. Der Grünthaler Trainer hat aber auch gesehen, dass sich seine Spieler ziemlich über die Niederlage geärgert haben und hat Verständnis, dass die Mannschaft "einfach nicht jedes Wochenende Top-Leistungen bringen kann". Daher ist er überzeugt, dass sie diese Scharte gegen den Tabellenvorletzten Aschau wieder auswetzen wollen. Doch er warnt gleichzeitig, den SV Aschau auf die leichte Schulter zu nehmen. "Aschau kämpft ums Überleben in der Kreisklasse, die werden kämpfen bis zum Umfallen", so seine Prognose. Da passt es ihm gar nicht in den Kram, dass mit Andreas Mittermayr, Michael Mittermaier und Florian Offenberger drei wichtige Spieler angeschlagen sind. Ganz andere Probleme hat man beim SV Aschau. Nachdem Trainer Andreas Singer sein Amt niedergelegt hat, sollen jetzt Bubi Breneizeris und Samir Demirovic zumindest bis zum Ende der Saison die nötigen Impulse geben, um die Chance auf den Klassenerhalt doch noch zu wahren. Doch es ist allen bewusst, dass das eine Herkulesaufgabe wird. Sechs Punkte müssen sie auf den Relegationsplatz gutmachen. Vielleicht können sie am Sonntag ein bisschen davon profitieren, dass bei den Grünthalern derzeit der Druck offensichtlich ziemlich groß ist: Sie müssen gewinnen und damit können nicht alle Spieler umgehen.

TSV Rimsting - SV Reichertsheim, Sonntag, 16 Uhr. Der Erfolg am vergangenen Wochenende gegen Oberndorf war Balsam auf die Seelen der Reichertsheimer. Nach einem durchwachsenen Start nach der Winterpause hat der Sieg den Spielern viel Selbstvertrauen gegeben. Selbstvertrauen, das sie beim Tabellenzwölften TSV Rimsting dringend brauchen werden. Denn die Rimstinger sind bekannt dafür, dass sie vor allem zu Hause bis zum Schlusspfiff kämpfen wie die Löwen. Doch die Reichertsheimer erinnern sich auch gerne an das Hinspiel, als Rimsting mit 7:2 förmlich abschossen. So einfach wird es ihnen allerdings in Rimsting nicht gemacht werden. Deshalb ist Trainer Christian Wagenspöck froh, dass der Sieg gegen Oberndorf zur rechten Zeit kam und seinen Spieler mental den Rücken stärkte. Personell kann er praktisch aus dem Vollen schöpfen. Lediglich hinter seinem Einsatz steht noch ein Fragezeichen. Definitiv ausfallen wird Christoph Riegl, der sich am vergangenen Wochenende schwer verletzte und bis zum Saisonende sicher nicht mehr auflaufen kann. Doch Trainer Wagenspöck ist zuversichtlich, dass seine Mannschaft, wenn sie eine ähnliche Leistung abliefert wie in der zweiten Halbzeit gegen Oberndorf, gegen Rimsting auch etwas Zählbares mitnehmen kann. hsc

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