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Burghausen will "Störche" rupfen

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Seit zwei Wochen scharren die Kicker des SV Wacker Burghausen bereits mit den Hufen, am heutigen Mittwoch werden sie wieder losgelassen. Nach doppelter Spielabsage startet der Ex-Zweitligist in die Frühjahrsrunde der 3. Fußball-Liga, Gegner ist um 19 Uhr Holstein Kiel.

Dass das Match wie geplant über die Bühne gehen kann, ist gleich mehreren Faktoren zu verdanken. Seit vergangenen Donnerstag wird das Spielfeld bereits unterirdisch beheizt - allerdings handelt es sich dabei nicht um die klassische Rasenheizung, vielmehr um ein alternatives Wärmesystem über die Bewässerungsanlage. Für die nötigen Plusgrade sorgte die Wacker-Chemie, die die Abwärme zu Verfügung stellte. Mit Erfolg, denn mittlerweile ist "der Platz in einem sehr guten Zustand", betont Burghausens Teammanager Jürgen Press. "Wenn das Wetter so bleibt, dürfte es eigentlich keine Probleme geben", fügt Geschäftsführer Florian Hahn hinzu.

Es ist also alles angerichtet in Burghausen und nicht nur der Platz- sondern auch der Personalzustand des Ex-Zweitligisten lässt auf einen erfolgreichen Start in das Jahr 2010 hoffen. "Wir haben fast keine Ausfälle zu beklagen, die Mannschaft befindet sich in einem sehr guten Zustand", erklärt Press, lediglich der ein oder andere Spieler habe noch nicht die nötige Fitness für 90 Minuten. Zu den Sorgenkindern zählen Andreas Niederquell, Martin Schmidt und Christian Brucia, auch Neuzugang Patrick Kirsch hat noch körperliche Defizite aufzuweisen. "Das ist normal, denn Patrick hat in Sandhausen keine Vorbereitung mitgemacht. Da fehlen eben noch ein paar Prozent", verrät der Teammanager. Eine erfreuliche Nachricht gibt es hingegen im Fall Christian Holzer zu vermelden. Der Mittelfeldakteur hat nach seinem Bänderriss im Knie erstmals wieder mit der Mannschaft trainiert.

Als aktueller Vorletzter (22 Punkte/20 Spiele) hat Holstein Kiel nochmals aufgerüstet. Mit Benjamin Schüßler kam ein mit 140 Zweitligaspielen sehr erfahrener Mittelfeldakteur von Rot-Weiß Oberhausen. Für den Angriff angelten sich die "Störche" mit Massimo Cannizarro einen Offensivmann von Ligakonkurrent Rot-Weiß Erfurt. sam

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