028.08.10|Fußball|Fußball|
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SV Aschau - SV Vogtareuth, Samstag, 17 Uhr. Viele Einzelgespräche hatte Trainer Rüdiger Thiel in dieser Woche mit seinen Spielern zu führen. "Die Stimmung war ganz schön am Boden", so der Interimstrainer der Aschauer. Gerade das letzte Spiel gegen Reichertsheim hätte eigentlich nicht verloren gehen dürfen. Deshalb hat er versucht, in intensiven Gesprächen seine Spieler wieder aufzubauen. Zudem hat er die Trainingsintensität erhöht, um seiner Mannschaft bewusst zu machen, dass sie mehr tun muss, um in der Kreisliga bestehen zu können. Bei der abschließenden Trainingseinheit konnte er dann bereits eine Art Aufbruchstimmung ausmachen. "Die Spieler wollen beweisen, was in ihnen steckt", versichert Trainer Thiel. Derzeit stehen die Aschauer mit nur einem Unentschieden auf dem letzten Tabellenplatz. Deshalb sieht er der Begegnung gegen Vogtareuth gespannt entgegen. "Wir sind sicher kein Favorit, aber der Ausgang der Begegnung ist offen." Vogtareuth scheint mit zwei Siegen und zwei Niederlagen kein unbezwingbarer Gegner zu sein. Bei der Auswertung der letzten Spiele hat Thiel festgestellt, dass seine Offensivkräfte es noch an der nötigen Durchschlagskraft fehlen lassen. Bisher gelang ihnen lediglich ein einziger Treffer. Daher ist Trainer Thiel froh, dass bei dieser wichtigen Begegnung auch Samir Demirovic endlich wieder mit von der Partie ist. Von ihm erhofft sich Thiel wieder mehr Torgefahr. Zudem möchte der Trainer die gesamte Mannschaft offensiver ausrichten, um die Gefahr vor dem Tor der Gegner, im speziellen Vogtareuth, zu erhöhen. Ansonsten hat der Aschauer Trainer alle Mann an Bord, lediglich Torhüter Christian Köbl ist wegen seiner Roten Karte noch gesperrt. Doch sein Ersatz Franz Schneider genießt vollstes Vertrauen von Trainer und Mitspielern. Heute Nachmittag wird sich zeigen, ob die Aschauer ihre Pläne auch in die Tat umsetzen können.

© OVB
Stürmer Samir Demirovic kann für Aschau an diesem Spieltag auflaufen und soll die Angriffsflaute der Veilchen endlich überwinden. Foto cb
TSV Bernau - DJK Oberndorf, Sonntag, 14.30 Uhr. Der Erfolg gegen Forsting hat die Oberndorfer auf den elften Tabellenplatz vorrücken lassen. Doch an diesem Wochenende wartet eine harte Nuss auf sie. Der TSV Bernau steht aktuell auf dem fünften Tabellenplatz und hat bereits zwei Siege, ein Unentschieden und nur eine Niederlage auf seinem Konto. Die Oberndorfer sind dagegen mit drei Niederlagen hintereinander in diese Saison gestartet. Doch mit dem Sieg gegen Forsting haben sie wieder Morgenluft gewittert und werden alles daran setzen, auch Bernau das Leben so schwer wie möglich zu machen. Allerdings müssen sie sich bemühen, die Offensive der Bernauer in den Griff zu bekommen; schließlich haben sie bereits zehn Treffer erzielen können. Oberndorf hingegen hat erst wenig Beute gemacht: lediglich drei Treffer stehen auf seiner Habenliste.
FC Grünthal - ASV Au, Sonntag , 15 Uhr. Am Sonntag können die Grüntaler beweisen, was tatsächlich in ihnen steckt. Mit dem ASV Au erwarten sie einen Gegner, der ihnen sicherlich auf Augenhöhe begegnen wird. Auch wenn die Auer derzeit nur auf dem 13. Platz stehen, darf man diese Platzierung nicht überbewerten. Grünthals Trainer Deissenböck warnt davor, die Auer auf die leichte Schulter zu nehmen. Schließlich haben sie zu Beginn der Saison erklärt, einen Platz ganz vorne in der Tabelle anzustreben. Und Deissenböck hat schon gesehen, als er den ASV Au beobachtet hatte, dass diese Mannschaft mehr kann, als ihr derzeitiger Tabellenplatz aussagt. Die Grünthaler selbst stehen derzeit auf dem ersten Tabellenplatz, eine Situation, die sich "schon gut anfühlt". Aber Trainer Deissenböck hat bei der Begegnung gegen Rimsting gesehen, dass seine Mannschaft dem Gegner zu viele Torgelegenheiten geboten hat. "Meine Spieler standen oft zu weit weg von ihren Gegnern". Das sind Nachlässigkeiten, die bei einer anderen Mannschaft auch einmal bestraft werden. Deshalb hat Deissenböck in dieser Woche intensiv daran gearbeitet, dass seine Spieler wieder engagierter zur Sache gehen. Für ihn ist das Spiel gegen den ASV eine wirkliche Standortbestimmung. "Danach werden wir sehen, wo wir stehen". Bedauerlich für den Trainer ist, dass er nach wie vor auf den rot gesperrten Raimund Asenbeck verzichten muss. Auch Stammtorhüter Michael Misch wird wohl wegen seiner Schulterprobleme nicht auflaufen können. Allerdings hat sein Vertreter Thomas Asenbeck seine Sache gut gemacht und damit weiterhin das Vertrauen des Trainers. Dieser rechnet am Sonntag mit einem ganz schweren Heimspiel.
SV Reichertsheim - SV Riedering, Sonntag, 16 Uhr. "Wir sind in der Kreisliga angekommen", sagt Spielertrainer Christian Wagenspöck und bezieht sich dabei auch auf den Erfolg gegen den SV Aschau. Ein verdienter Sieg, wie er meint. Mit diesem Dreier haben sich die Reichertsheimer auf den zehnten Tabellenplatz vorgearbeitet. Ihren Aufwärtstrend wollen sie vor eigenem Publikum natürlich bestätigen und der Trainer macht keinen Hehl daraus, dass er am Sonntag einen Dreier gegen den SV Riedering anstrebt. Zwar ist er selbst ein bisschen angeschlagen und Thomas Schaberl muss wegen seines Bänderrisses weiter pausieren, doch ansonsten hat Wagenspöck alle Mann an Bord. Mittlerweile hatte er auch einige Informationen über Riedering eingeholt und weiß, dass am Sonntag eine ganz finanzstarke Truppe nach Reichertsheim kommen wird. "Die geben auch bei einem Zwei-Tore-Rückstand noch nicht auf und kämpfen bis zum Schluss", so Wagenspöck.
Schönau - TSV Buchbach II, Samstag, 15 Uhr. Am vergangenen Wochenende haben die Buchbacher einen möglichen Sieg gegen Saaldorf "einfach liegen lassen". Dessen ist sich Trainer Günther Neef, aber auch die Mannschaft bewusst. Das bedeutet, dass sie gegen Schönau diese Scharte wieder auswetzen müssen. Keine leichte Aufgabe, denn Neef hat so gut wie keine Informationen über ihren Gegner. Ein Blick auf die Tabelle zeigt, dass Schönau nach wie vor auf den ersten Sieg wartet. Das bedeutet, sie werden am Sonntag alles tun, um ihren ersten Dreier gegen Buchbach einzufahren. Doch auch Buchbach, das derzeit auf den siebten Tabellenplatz steht, strebt einen Dreier an. So wird sich ein packendes Kreisligaspiel entwickeln, bei dem sich keine Mannschaft eine Blöße geben möchte. Buchbachs Trainer Günter Neef hofft darauf, dass er wieder auf die Dienste von Fabian Ganser zurückgreifen kann. Allerdings ist er auch überzeugt, dass die Mannschaft genügend Potenzial hat, in Schönau zu bestehen. hsc

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