Aschau will in Kay einen Auswärtssieg

Fußball-Kreisliga: Türkspor will die ersten Punkte - Töging ist klarer Favorit in Altenmarkt

Aschau will in Kay einen Auswärtssieg

029.08.09|FußballFacebook
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SV 1966 Kay - SV Aschau, Samstag, 16 Uhr. Wenn es nach Aschaus Trainer Andreas Singer geht, dann soll seine Mannschaft die Gunst der Stunde nutzen und weiter punkten. Mit drei Siegen und erst einer Niederlage ist sie in dieser Saison gut aus den Startlöchern gekommen. Da sie ein Spiel weniger hat, steht sie mit neun Pluspunkten auf dem vierten Tabellenplatz. "Wir werden in dieser Saison als Gegner ernster genommen", ist eine der Erkenntnisse von Trainer Singer. Das ist zum einem natürlich ein Lob für die Trainingsanstrengungen seiner Spieler. Das macht es auf der anderen Seite aber auch nicht einfacher, zu Erfolgen zu kommen. So erwartet Singer auch gegen Kay "keine leichte Aufgabe". Mit zehn Punkten auf dem Habenkonto aber bereits fünf Spielen rangiert Kay auf Platz drei. Die Mannschaft gilt als spielstark und läuferisch sehr engagiert. Das heißt, dass die Aschauer wieder volle Pulle spielen müssen, wenn sie hier etwas holen wollen. Zumindest einen Punkt strebt Singer auf alle Fälle an. Er hofft, dass seine Spieler aus der Niederlage gegen Waging die richtigen Schlüsse gezogen haben und auch mit dem gestiegenen Erwartungsdruck umgehen können. Allerdings muss er auch auf einige Spieler (Sascha Breneizeris, Stefan Lenhart) verletzungsbedingt verzichten, was die Aufgabe in Kay nicht einfacher macht.

Türkspor Waldkraiburg - SC Anger, Sonntag, 15 Uhr. Das Spiel gegen Piding, auch wenn es verloren wurde, gibt Heinz Lechner Anlass zu Hoffnung. "Es kann ja nicht immer auf eine Seite hängen", meint er und rechnet sich durchaus einen Erfolg gegen den Tabellenelften Anger aus. Es wäre der erste Erfolg der Waldkraiburger in dieser Saison. Bisher stehen nur vier Niederlagen auf dem Türkspor-Konto. Da in Sachen Personalsituation durch Urlaub und Verletzungen "die Not nicht mehr so groß ist", ist Lechner zuversichtlich, dass seine Mannschaft am Sonntag endlich Zählbares erreicht. Das ist aber auch dringend notwendig, damit die Spieler mit einem Erfolgserlebnis endlich Selbstvertrauen tanken können. Anger könnte dazu der geeignete Gegner sein. Er sieht die Gäste "auf Augenhöhe mit Türkspor". Lechner weiß, dass Anger Fußball mit großem körperlichen Einsatz spielt. Hier müsse seine Mannschaft gegenhalten. Wichtig ist, dass die Türkspor-Abwehr konzentriert zu Werke geht. Schließlich hat sie in vier Spielen bereits 13 Treffer zugelassen. Mindestens genauso wichtig ist aber auch der Angriff, der mit bisher zwei Treffern nicht sehr durchschlagskräftig war. "Da wir keinen klassischen Torjäger haben, müssen wir alle Treffer herausspielen; und daran hat es in den ersten Spielen gehapert", so Lechner. Das soll sich bei diesem Heimspiel endlich ändern.

TSV Altenmarkt - FC Töging, Samstag, 17 Uhr. Wenn man die Tabellensituation betrachtet, ist diese Begegnung eigentlich eine klare Sache. Der Tabellenvorletzte Altenmarkt erwartet den Tabellensechsten Töging. Altenmarkt hat sein letztes Spiel gegen Reischach mit 1:3 verloren, Töging konnte gegen Tabellenführer Waging dreifach punkten. Doch Tögings Trainer Herbert Vorwallner warnt davor, die Altenmarkter auf die leichte Schulter zu nehmen. Gegen sie habe sich seine Mannschaft stets schwer getan und erst in der vergangenen Saison sei der erste Sieg gelungen. Das möchte er natürlich heute gerne wiederholen. "Die Mannschaft ist sehr motiviert und ich kann mit der besten Formation nach Altenmarkt fahren", so Vorwallner. Sein Erfolgsrezept lautet, da weitermachen, wo man gegen Waging aufgehört hat. Dazu hat er seinen Spielern aber eingeschärft, die heutigen Gastgeber nicht zu unterschätzen. "Altenmarkt hat noch kein Heimspiel gewinnen können, doch das werden sie schnellstmöglich ändern wollen". Wenn es nach Vorwallner und seiner Mannschaft geht, muss es aber noch nicht gegen Töging sein. "Wir wollen die Platzierung, die wir uns jetzt erarbeitet haben, nicht durch eine unnötige Niederlage gefährden".

SC Frasdorf - FC Grünthal, Samstag, 16 Uhr. Die Begegnungen von Frasdorf und Grünthal hatten schon immer eine gewisse Brisanz. Die Fans beider Mannschaften verbindet eine langjährige Freundschaft. "Wir sind den Frasdorfern aber stets eindeutig unterlegen", bedauert Grünthals Trainer Harald Mandl. Das möchte er natürlich endlich ändern. Zumal sich der aktuelle Tabellenführer eine Niederlage nicht leisten kann, wenn er seinen Platz an der Sonne verteidigen will. "Die Tabellensituation zeigt, dass die vorderen Mannschaften ziemlich dicht aufeinander sind. Da kann man sich keinen Ausrutscher leisten", so Mandl. Doch auch wenn Frasdorf derzeit nur auf dem siebten Tabellenplatz steht, haben die Grünthaler einigen Respekt vor dieser Mannschaft. Frasdorf hat eine eingespielte Mannschaft mit zahlreichen guten Einzelspielern. Sie sind bei Standardsituationen brandgefährlich und pflegen überfallartige Angriffe zu starten, die "uns immer große Probleme bereiten", erinnert sich Mandl. Dennoch möchte der Grünthaler Trainer "diese Burg endlich einnehmen". Dazu kann er wieder auf den Einsatz seines Mittelfeldmotors Michael Lochner bauen. Zudem wird Matthias Lohner wieder eine Chance bekommen, da Tobias Bauernschmid beruflich verhindert ist. Trainer Harald Mandl hofft, dass er dieses Mal das richtige Rezept für einen Sieg hat.

DJK Oberndorf - TSV Buchbach II, Sonntag, 14.30 Uhr. In der vergangenen Saison sind beide Mannschaften Meister in den jeweiligen Kreisklassen geworden. Morgen treffen die beiden Aufsteiger aufeinander, deren Ausgangssituation allerdings sehr unterschiedlich ist. Buchbach steht mit zwei Siegen und drei Niederlagen auf Platz acht. Trainer Helmut Wirth kann immer wieder auf Spieler aus dem Bayernligakader zurückgreifen, um die Zweite zu verstärken und den jeweiligen Aktiven Spielpraxis zu verschaffen. "Das ist der Sinn der zweiten Mannschaft", so Wirth. Er freut sich auf eine "interessante Begegnung". In der vergangenen Saison hatte der jetzige Oberndorfer Trainer Matthias Pongratz noch Buchbachs Erste betreut. Er kennt also Buchbach aus dem Effeff. Oberndorf hat einen Sieg, zwei Unentschieden und eine Niederlage auf seinem Konto. Allerdings auch ein Spiel weniger und steht aktuell auf dem zwölften Platz. Die Gastgeber müssen noch die deftige 5:1-Niederlage gegen Rosenheim vom vergangenen Wochenende verdauen und DJK-Abteilungsleiter Robert Lipp glaubt, dass die Spieler "noch ein bisschen verunsichert sind". Dabei kann er mit dieser Niederlage gegen den Topfavoriten durchaus leben. Lipp fordert aber, dass die Mannschaft "wieder in die Erfolgsspur zurückkehrt". Er sieht beide Teams in etwa gleichstark und möchte "auf alle Fälle punkten". Doch er und Pongratz sind sich einig, dass es keine einfache Aufgabe werden wird. "Der Sieg der Buchbacher in Großkaro war schon ein Ausrufezeichen", so Lipp. hsc

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