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Hinter den Kulissen einer Praxis

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25 Schüler der Grundschule Happing stehen im Rahmen ihres Projektes "Zeitung in der Schule" (ZIS) gespannt um einen Behandlungstisch der Tierarztpraxis Dr. Schiele. Vor ihnen ein liebenswerter Kater, der bei einem Autounfall schwer verletzt wurde. Der Kater befand sich mehrere Tage zur stationären Behandlung in der Praxis und wurde unter Anleitung einer Tierärztin von den Kindern untersucht.

OVB

Die Schülerin Nihal Diker untersucht unter fachkundiger Anleitung einer Tierärztin des Praxisteams Dr. Schiele den verletzten Kater. Foto re

Rosenheim - Dabei konnten sich alle überzeugen: Der Kater ist wieder fit und kann gesund seinem Besitzer übergeben werden.

Die Schüler der Klasse 3a der Volksschule Happing fuhren mit ihrem Lehrer, Konrektor Thorsten Deneke, nach Stephanskirchen. In der Tierarztpraxis durften die Schüler einmal hinter die Kulissen schauen und einen Einblick in die tägliche Arbeit der engagierten Tierärzte und deren Helferinnen bekommen. Dabei besichtigten sie die einzelnen Praxisräume und stellten dem Leiter der Kleintierpraxis Dr. Schiele neugierige Fragen.

Am spannendsten für alle war ohne Zweifel der Ultraschalluntersuchungsraum.

Mit Ultraschall kann man bei Mensch und Tier die inneren Organe sehen. Einige Kinder konnten dies bei einer anschließenden Untersuchung an sich selbst ausprobieren. Auf eine Sonde, die an das Ultraschallgerät angeschlossen war, gaben die ZIS-Reporter Gel und konnten dann die gewünschte Stelle untersuchen. So sahen einige Kinder sogar ihre Leber oder auch ihr Herz. In anderen Räumen besichtigten sie noch ein Röntgengerät und ein CT.

n Herr Dr. Schiele, was war eigentlich ihr ungewöhnlichstes Tier, das sie behandelt haben?

Ich stelle mal drei Möglichkeiten zur Auswahl: ein Pavian, ein Elefant oder ein Leopard. Ich darf es verraten, alle drei Genannten habe ich schon einmal behandelt. Das war selbst für mich etwas Außergewöhnliches.

n Und welches Tier wird in ihrer Praxis am häufigsten behandelt?

Das sind eindeutig die Katzen. Ich mag Katzen sehr gern.

n Dr. Schiele, wie lange dauerte eigentlich ihre längste Operation an einem Tier?

Ich erinnere mich noch recht gut, das war eine schwer verletzte Katze mit mehreren Brüchen und Prellungen. Vier Stunden haben wir operiert. Dabei ging es um die Frage, ob ein mehrmals gebrochenes Bein noch zu retten gewesen sei. Wir haben es gerettet. Die Katze konnte gesund und munter entlassen werden. Vor Kurzem jedoch bekamen wir erneut Besuch von der Lady. Wieder ein Unfall, wieder ein Bruch. Aber auch dieses Mal konnten wir ihr wieder helfen. So eine Katze hat eben wahrlich sieben Leben.

n Wie viele Mitarbeiter kümmern sich um die Patienten?

In unserer Praxis arbeiten sechs Tierärzte und 8 Helferinnen. So können wir auch sicherstellen, dass die stationären Patienten gut überwacht werden.

So viele Fragen machten natürlich allen Beteiligten großen Hunger. Nach einer herzhaften Brotzeit, die die Familie Schiele für die neugierigen ZiS-Reporter vorbereitet hatte, bedankten sich die Kinder auf ihre Art mit gemalten Bildern und verabschiedeten sich in der Gewissheit, einen spannenden Vormittag erlebt zu haben.

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Hier gibt's Infos zu "ZiS":

Wenn Ihr Fragen zum "ZiS"-Projekt habt, wendet Euch an:
Klaus Kuhn
OVB Rosenheim
Hafnerstraße 5-13
83022 Rosenheim
Tel. 08031/213-205
E-Mail: k.kuhn@ovb.net

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