1985 sind die Rosenheimer Eishockeyspieler das zweite Mal deutscher Meister geworden (wir berichteten) und 1985 hatte die Gruppe Duran Duran einen Nummer 1-Hit. Der hieß „Wild Boys“ und genau dieser Titel passt derzeit auf die Starbulls-Mannschaft von 2010.

© Storch
Stephan Gottwald dreht nach dem entscheidenden Treffer durch Mitch Stephens (nicht auf dem Bild) zum 3:2-Sieg nach Verlängerung jubelnd ab.
Franz Steer, sein Pendant, sprach von einem „glücklichen Sieg, der allerdings durchaus verdient war.“ Das Spiel der Gäste wirkte souveräner und auch flüssiger. Bad Nauheim bemühte hingegen schon frühzeitig – ab dem zweiten Drittel – die Brechstange. Erneut erfolglos: das Powerplay. Gleich fünf Minuten „am Stück“ standen die Hausherren im ersten Abschnitt mit einem Mann mehr auf dem Eis; zwischenzeitlich sogar mit zwei Spielern mehr, doch immer wieder brachten die bravourös kämpfenden Starbulls einen Schläger dazwischen.
Bad Nauheim wirkte insgesamt glücklos und zuletzt doch ausgepumpt, ehe Kyle Piwowarczyk doch noch den Ausgleich über die Linie drückte. Die Gastgeber bekamen anschließend noch ein Powerplay, konnten aber keine Entscheidung erzwingen und wurden letztlich bestraft.
Spielstatistik Bad Nauheim - Starbulls 3:2 (2:1/0:0/0:1/1:0). Tore: 0:1 (1.) Stephan Gottwald (Alan Reader, Matthias Bergmann), 0:2 (28.) Dylan Stanley (Unterzahl-Tor) (Mitch Stephens, Ron Newhook) 1:2 (31.) Tobias Schwab (Jan Barta, Landon Gare), 2:2 (57.) Kyle Piwowarczyk (Christian Franz, Alexander Baum), 2:3 (62..) Mitch Stephens (Stephan Gottwald).
Strafzeiten: Bad Nauheim, 8, Rosenheim 10.
Zuschauer: 1954.
bz/mn



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