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Rosenheim: Die Starbulls spielen gegen die Bietigheim Steelers und Dresdner Eislöwen

Starbulls: Gegen die Schlusslichter

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Rosenheim - Leichte Aufgaben für die Starbulls? Am Wochenende erwarten die Rosenheimer den Tabellenletzten und -vorletzten: Die Bietigheim Steelers und die Dresdner Eislöwen.

OVB

Starbulls-Stürmer Corey Qurik hat am letzten Wochenende im 13. Spiel in Serie gepunktet - das ist Rosenheimer Zweitligarekord. Foto Ziegler

Brent Walton P. J. Fenton, Ty Morris oder Patrick Jarrett und Sami Kaartinen - alles klangvolle Namen in der 2. Eishockey-Bundesliga und Spieler mit eingebauter Torgarantie. Und genau diesen Akteuren stehen die Starbulls Rosenheim in den beiden Spielen am Wochenende gegenüber.

Starbulls-Special mit Live-Ticker und Fan-Chat auf: rosenheim24

Doch fürchten müssen sich die Rosenheimer deshalb nicht, denn diese fünf vorher genannten Kontingentspieler schießen ihre Tore für die beiden punktgleichen Schlusslichter (36 Zähler) der Tabelle - die Bietigheim Steelers, heute, Freitag, 19.30 Uhr zu Gast in Rosenheim und die Dresdner Eislöwen, am Sonntag, 18 Uhr Gastgeber für die Rosenheimer.

Leichte Aufgaben für die Starbulls Herr Steer? "Wer das glaubt soll es glauben. Ich jedenfalls weiß, dass das zwei ganz unangenehme Aufgaben für uns sind. Beide haben nichts zu verlieren, " warnt Franz Steer, der fordert: "Solche Gegner müssen gleich von Beginn an spüren, dass gegen uns nichts zu holen ist." Ob bei den Starbulls die beiden Verteidiger Ryan Gaucher (Leistenprobleme) und Dominic Auger (Ellenbogen) spielen ist fraglich.

Für die Starbulls gilt es jetzt Punkte zu sammeln, um am Ende der Doppelrunde einen möglichst guten Play-off-Platz zu erreichen. Von Platz zwei bis Platz acht ist da noch alles möglich, Rang eins ist bei zehn Punkten Rückstand auf Landshut nicht mehr realistisch. Aber die sieben Punkte auf Heilbronn sind durchaus noch aufzuholen, auf der anderen Seite sind die Hannover Indians (8.) auch nur acht Zähler entfernt. Ziel sollte eine Platzierung unter den ersten Vier sein, damit man in der ersten Runde im eventuell entscheidenden Spiel der Serie best-of-seven Heimrecht hat.

Bis es soweit ist stehen noch 12 Spiele auf dem Programm, wobei man bis auf Hannover alle aktuellen Play-off-Teilnehmer zu Hause empfängt - auch Landshut, Heilbronn und Schwenningen.

Beide Gegner mit neuen Keepern

Doch jetzt zählt erst einmal das heutige Heimspiel gegen Bietigheim. Steelers-Coach Kevin Gaudet hat die Teilnahme an der Play-off-Runde noch nicht abgehakt - oder doch? -, denn was er sagt, ist zweideutig: "Wir müssen alles dafür tun, damit wir die Abstiegsrunde verhindern. Das ist die Hölle und wir müssen dann bereit sein für die Hölle." Die Starbulls sollten sich also auf einen engagierten Gegner einstellen, der durchaus gefährlich ist. Zuletzt gewann Heilbronn gegen Bietigheim mit Glück 5:4 in der Verlängerung, wobei Brent Walton alle vier Tore für die Steelers erzielte. Als Maßstab sollte das erste Heimspiel gegen Bietigheim gelten, das mit Ach und Krach 5:4 gewonnen wurde. Wer glaubt, es geht so einfach wie beim 7:2-Erfolg bei den Steelers, sollte sich besser nicht umziehen.

Die Bietigheimer haben kurz vor dem Ende der Wechselfrist noch ein Mal reagiert und sich die Dienste des amerikanischen Torwarts Adam Hauser gesichert. Der 31-jährige Schlussmann unterschrieb bei den Schwaben einen Stand-by-Vertrag.

Ebenfalls einen Torhüter hat sich Sonntag-Gegner Dresden gesichert, die Eislöwen sind sich kurz vor Ende der Wechselfrist mit Torhüter Steve Silverthorn als Ersatz für den verletzten Kellen Briggs einig geworden. Der letztjährige Schwenninger Goalie, in der Vorsaison neben Norm Maracle der beste Keeper der Liga, hat am Montag in der CHL von den Texas Brahmas die Freigabe erhalten.

bz

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