Rosenheim - Die Zeit zum Wundenlecken ist Gott sei Dank kurz. Nur zwei Tage nach der Niederlage gegen Heilbronn steht für die Starbulls heute bereits das nächste Spiel an.

© Ziegler
Sein Einsatz ist auch heute noch nicht gesichert: Andrej Strakhov plagt sich mit einer Prellung.
Nur zwei Tage nach der bitteren Heimniederlage gegen den Spitzenreiter Heilbronner Falken steht für die Starbulls Rosenheim bereits das nächste Punktspiel in der 2. Eishockey-Bundesliga auf dem Plan: Die Mannen von Trainer Franz Steer empfangen heute um 18 Uhr die Lausitzer Füchse.
Wie man so einen Auftritt erfolgreich gestaltet, gerade in Sachen Fuchsjagd, hat der passionierte Jäger Steer vor einigen Wochen vorgemacht. Knapp zwei Stunden hatte er hochkonzentriert in der Kälfte vor dem Fuchsbau gelauert, zweimal bereits den Hund in den Bau geschickt, ehe es dann klappte. "Innerhalb weniger Minuten hat er sich dann rausgetraut", meinte Steer. Die Ausbeute: "Ein hochkapitaler Fuchs, rund neun Kilogramm schwer" - die Aktion selbst ein Muster an Geduld, Disziplin und Effektivität, vorgegeben vom Coach persönlich. Man darf gespannt sein, ob sich seine Mannen heute vor dem Fuchsbau ebenfalls so präsentieren, um die drei Punkte einzusammeln.
Steer ist guter Hoffnung, schließlich waren die jüngsten Auftritte mehr als überzeugend, zudem weisen die Gäste in der Fremde keine Bilanz auf, die für Schrecken bei den Rosenheimern sorgen sollte. Nur eines der letzten acht Auswärtsspiele konnten die Lausitzer gewinnen, mit 40 Treffern weisen sie die mit Abstand schwächste Offensive in Gastspielen auf. Zudem ist der Einsatz von Stürmer Matt McKnight bei den Füchsen noch fraglich - am Sonntag war der Kanadier nicht mit von der Partie, als Weißwasser sein Heimspiel gegen Ravensburg verlor.
Ob bei den Starbulls Andrej Strakhov mitwirken kann, steht noch nicht fest. Der Angreifer hatte am Freitag in Ravensburg einen Schuss auf den Rist bekommen und kam nicht mehr in den Schlittschuh. Ein Versuch am Sonntag scheiterte, ob es zwei Tage später klappt? "Ich weiß es nicht", sagt Steer. Hingegen steht Verteidiger Max Meirandres nach seiner leichten Gehirnerschütterung wieder als Alternative parat; am Wochenende war er schon wieder in der DNL-Mannschaft im Einsatz. Wie lange Goalie Beppi Mayer (Knieverletzung) noch ausfällt, wird sich diese Woche entscheiden.
tn/Oberbayerisches Volksblatt



Empfehlen Sie diesen Artikel Ihren Freunden und Bekannten!
Bitte berichtigen Sie oben aufgeführte Fehler und klicken danach noch einmal auf den Absenden Button.
Bitte setzen Sie sich mit der technischen Abteilung in Verbindung.
Nicht alle Aufgaben konnten abgearbeitet werden.