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Rosenheim: Starbulls: Für Euphorie viel zu früh

3:2-Sieg in der Verlängerung!

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Rosenheim -  Das ist unglaublich: Die Starbulls gewinnen in Bad Nauheim mit 3:2 in der Verlängerung! Die Rosenheimer führen somit im Play-off-Viertelfinale mit 2:1 Spielen! **Live-Ticker zum Nachlesen auf rosenheim24.de**

OVB

© Ziegler

Die Transparente der Starbulls-Fans in der Mangfallkurve nach dem zweiten Drittel.

Live-Ticker zum Nachlesen auf rosenheim24.de

Karten für die Play-offs gewinnen!

Lesen Sie hier den OVB-Bericht nach dem 2. Play-off-Spiel:

Für Euphorie viel zu früh

Rosenheim - Wie dankbar das Rosenheimer Eishockey-Publikum ist zeigte sich einmal mehr am Donnerstagabend, als die eigene Mannschaft im Vergleich zu den letzten Wochen wie verwandelt auf das Eis kam, engagiert spielte und zudem auch noch gewann.

"Es ist schon super was für eine Stimmung hier im Stadion ist, wenn die Mannschaft entsprechend spielt", war auch Trainer Franz Steer erfreut, als das die komplette Fangemeinde wie ein Mann hinter den Starbulls stand - so als ob vorher nichts gewesen wäre. Aber: Für aufkommende Euphorie in Rosenheim ist es noch viel zu früh. Wie sagte es ein ehemaliger Rosenheimer Spieler und Trainer noch während der Partie: "So wie die Mannschaft heute spielt ist das für ein Play-off-Spiel normal. Das erwarte ich gerade von den Spielern, die in Rosenheim gutes Geld verdienen und immer pünktlich bezahlt werden". Und er fügte noch an: "Ich bin mir sicher, dass Rosenheim weiterkommt. Vorausgesetzt die Mannschaft spielt weiter so engagiert."

Videos und Bilder auf rosenheim24.de

OVB© ZieglerJubel nach dem Tor zum 5:2: Dylan Stanley links empfängt den Torschützen Matthias Bergmann.

An der Leistung vom Heimspiel müssen sich die Rosenheimer jetzt messen lassen - schon morgen, Sonntag, in Bad Nauheim, dann wieder am Dienstag im Heimspiel, wenn das vierte Viertelfinal-Play-off-Spiel angesetzt ist. Viele Zuschauer rieben sich verwundert die Augen, als sie plötzlich einen topmotivierten Ron Newhook auf dem Eis sahen. Newhook checkte, Newhook setzte nach, Newhook wirbelte - fast wie in seinen besten Zeiten. Nicht, dass die letzten schwachen Leistungen der Mannschaft nur an ihm festgemacht werden, aber er kann und muss ein Leader in diesem Team sein, er muss den Unterschied ausmachen, an ihm und seiner Leistung müssen sich andere Spieler hochziehen können. Und genau das war am Donnerstag der Fall. Es war vielleicht eine Schlüsselszene eine Initialzündung für das Spiel und den Starbulls-Sieg, als Newhook im ersten Drittel einen sauberen Check ansetzte, der gegnerische Spieler die Scheibe nur noch unkontrolliert wegbrachte und Dylan Stanley plötzlich frei vor Nauheims Keeper Keller stand, der dann prächtig parierte. Die Fans und die Starbulls-Spieler merkten - da geht was, und die Nauheimer wussten, dass es in jeder Sekunde "krachen" kann. Dementsprechend verunsichert spielten die Gäste dann auch im Defensivbereich.

Dass die Bad Nauheimer trotzdem eine gute Mannschaft haben bewiesen sie nach dem 2:3-Anschlusstreffer. "Da haben wir auch das nötige Glück gehabt", sagt Trainer Franz Steer. Glück, das man sich durch harte Arbeit allerdings auch verdient hatte.

OVB© ZieglerDas erwartet die Starbulls in Bad Nauheim: Harte Checks wie hier von Baum gegen Alan Reader und da müssen die Rosenheimer von Beginn an dagegenhalten.

Jetzt steht es nach Spielen 1:1, um das Viertelfinale zu überstehen, müssen die Starbulls auf alle Fälle ein Auswärtsspiel von noch möglichen drei gewinnen. Eine erste Gelegenheit dazu bietet sich am Sonntag: "Das wird wieder ein ganz anderes Spiel. Diesesmal haben die Bad Nauheimer als Heimmannschaft den letzten Wechsel. Sie können also variieren gegen welche unserer Sturmreihen sie ihren Topsturm spielen lassen", weiß Steer, der sich deshalb taktisch etwas einfallen lassen will. Was, wollte er gestern nicht verraten. Taktik hin, Taktik her, Fakt ist: Die Starbulls werden in Bad Nauheim an harter Arbeit nicht vorbeikommen. Deshalb als Tipp von der Neuen Deutschen Welle-Band Geier Sturzflug: "Ja jetzt wird wieder in die Hände gespuckt..."

bz/Oberbayerisches Volksblatt

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