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Rosenheim: Die Entscheidung fällt in Spiel sieben

Entscheidung in Spiel 7

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Rosenheim - Das „Best of seven“ wird also bis zum Ende ausgereizt: Mit einem 5:2-Heimerfolg haben die Starbulls Rosenheim im Play-off-Viertelfinale der Eishockey-Oberliga gegen die Roten Teufel aus Bad Nauheim ausgeglichen und ein siebtes und entscheidendes Spiel am Dienstagabend in Bad Nauheim erzwungen.  **Bilder, Videos und Live-Ticker auf rosenheim24.de**

© cs

Angespannte Stimmung auf der Auswechselbank der Starbulls.

Der Endstand von 5:2 im sechsten Play-off-Duell der beiden Teams entsprach nicht dem Spielverlauf und fiel etwas zu hoch aus. Erst in der letzten Minute sorgten die Starbulls für die Entscheidung mit dem 4:2 und legten dann noch einen weiteren Treffer nach, als die Gäste den Torhüter durch einen weiteren Feldspieler ersetzten.

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„Fast jedes Spiel dieser Serie ist eng – auch heute war es so“, meinte dann auch Fred Carroll, der Trainer der Gäste nach der Begegnung. Rosenheims Coach Franz Steer zollte seiner Mannschaft „großen Respekt“. Vor allem im letzten Drittel hätte das Team Moral gezeigt und zurückgeschlagen, nachdem Bad Nauheim zuvor einen 0:2-Rückstand egalisiert hatte und im Aufwind war.

Der erste Abschnitt gehörte den Rosenheimern, die deshalb auch nicht unverdient mit 2:0 in Führung lagen. Beim ersten Tor profitierte Stephan Gottwald vom großen Einsatz Mitch Stephens’, als dieser an der Bande einen Scheibengewinn hatte und den Torschützen gut bediente. Das 2:0 erzielte Ron Newhook in Überzahl aus spitzem Winkel. Nach der Pause waren dann aber die Gäste am Zug. Rosenheim verlor die Spielkontrolle und Bad Nauheim legte gewaltig zu. Dennoch fiel der Anschlusstreffer von Kyle Piwowarczyk eher noch aus dem Nichts heraus. Dann waren die Rosenheimer nicht umsichtig genug und ließen Christian Franz frei zum Schuss kommen – 2:2, das Spiel schien zu kippen.

Die Starbulls standen nun zwischen letzter Chance und vorzeitigem Aus. Eine Kleinigkeit konnte die Begegnung schon entscheiden. Und dafür sorgte dann Dylan Stanley, der nach einem Newhook-Zuspiel aufs das Nauheimer Tor zulief und den Puck mit etwas Glück durch die „Hosenträger“ von Nauheims Tormann Markus Keller ins Netz setzte – 3:2, jetzt waren die Starbulls wieder im Vorteil. Aber Bad Nauheim kam noch mal, drehte auf. Die Starbulls mussten viel Defensivarbeit verrichten.

85 Sekunden vor Schluss Glück für die Gastgeber, als Lanny Gare einen Schuss abfälschte, der Puck an den Pfosten prallte. Fast im Gegenzug nutzte Alan Reader den Raum, den ihm die stürmenden Gäste gelassen hatten und vollstreckte zum 4:2. Jetzt war das Match gelaufen und 23 Sekunden vor Schluss konnte der erneut sehr auffällig agierende Marcus Marsall ins verwaiste Bad Nauheimer Tor einschießen und den Endstand fixieren.

Ach ja, gesungen wurde auch – von den Starbulls-Fans, die am Ende lautstark in Richtung Gäste-Anhänger das Motto für die Entscheidung vorgaben: „Und am Dienstag schmeißen wir euch raus!“

Statistik:

Starbulls Rosenheim – EC Bad Nauheim 5:2 (2:0, 0:2, 3:0)

Tore: 1:0 (15.) Gottwald/Stephens, 2:0 (20.) Newhook/Paderhuber, Gottwald, 2:1 (28.) Piwowarczyk/Eade, Gare, 2:2 (32.) Franz/Weibler, 3:2 (46.) Stanley/Newhook, 4:2 (60.) Reader/Stanley, 5:2 (60.) Marsall

Strafminuten: Rosenheim 8, Bad Nauheim 14 plus 10 Disziplinar für Richardson

Zuschauer: 2542

tn/Oberbayerisches Volksblatt

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