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Starbulls verlieren erstes Play-off-Spiel

Play-off-Form? Lächerlich!

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Rosenheim - Die Rosenheimer Eishockeyspieler waren gestern Abend beim 1:7 in Bad Nauheim chancenlos – Eine enttäuschende Leistung. **Live-Ticker zum Nachlesen**O-Töne von Trainer Franz Steer**

© nau-ros

Ja, es war ein Fünkchen Hoffnung da nach dem 5:2-Starbulls-Sieg vom Sonntag gegen Dortmund, doch nach der 1:7 (0:3/1:2/0:2)-Niederlage der Rosenheimer Eishockeyspieler beim Play-off-Auftakt gestern Abend in Bad Nauheim herrscht Ernüchterung pur - zumindest bei den Eishockey-Anhängern. Am Sonntag wollte der Fan noch so etwas wie Play-off-Form bei seiner Mannschaft entdeckt haben – Play-off-Form? Lächerlich! Die Rosenheimer waren den Bad Nauheimern in allen Belangen hoffnungslos unterlegen. Nur in den ersten Minuten war die Partie einigermaßen ausgeglichen, doch dann machten die Hessen ernst.

Nein, sie machten nicht ernst – die Bad Nauheimer taten einfach das, was man als Eishockeyspieler in der Play-off-Runde zu tun hat: Leidenschaftlich um jede Scheibe kämpfen, nah am Mann sein, Zweikämpfe suchen und den Gegner ständig beschäftigen. Die Bad Nauheimer Tore fielen zwangsläufig: 1:0 Schwab, 2:0 Eade, 3:0 Baum, 4:0 Baum, 5:0 Piwowarczyk. Danach überlegten die mitgereisten Starbulls-Fans tatsächlich, ob sie geschlossen das Stadion verlassen sollten. Den Rosenheimer gelang zwar in doppelter Überzahl das 1:5 durch Mitch Stephens, was aber weder etwas an dem bis dahin äußerst schwachen Überzahlspiel, noch an der Bad Nauheimer Überlegenheit änderte.

In der Zwischenzeit stand Lukas Steinhauer für Claus Dalpiaz zwischen den Pfosten. Die Rosenheimer Nummer eins wurden nach dem vierten Treffer von seinem Trainer Franz Steer erlöst. Das war aber nicht die einzige Umstellung im Team, denn Steer wechselte seine Sturmreihen komplett durch, gebracht hat das allerdings wieder einmal nichts.

Im letzten Drittel legten die Nauheimer noch zwei Treffer nach. Und beim Tor zum 7:1-Endstand wurden die Rosenheimer von den Nauheimern noch einmal so richtig vorgeführt. Im 5:3-Überzahlspiel kam für Keeper Keller ein sechster Feldspieler und wenige Sekunden später klingelte es hinter Steinhauer - grausam! Und dabei waren Fans und Mannschaft so hoffnungsfroh in den gestrigen Dienstag gestartet. Aber von wegen „Alles kann besser werden“. Jetzt fällt einem nur noch ein Song von Reinhard Mey ein: „Gute Nacht, Freunde...“

Tore: 1:0 (7.) Tobias Schwab (Jan Barta), 2:0 (19.) Chris Eade (Überzahl-Tor) (Tobias Schwab, Landon Gare), 3:0 (20.) Alexander Baum (Tobias Schwab, Jan Barta), 4:0 (22.) Alexander Baum (Tobias Schwab, Jan Barta), 5:0 (33.) Kyle Piwowarczyk (Manuel Weibler, Kevin Richardson), 5:1 (35.) Mitch Stephens (Überzahl-Tor 2) (Andreas Paderhuber), 6:1 (47.) Landon Gare (Überzahl-Tor 2) (Kevin Richardson, Chris Eade), 7:1 (57.) Kyle Piwowarczyk (Überzahl-Tor 2) (sechster Feldspieler) (Tobias Schwab, Chris Eade) 16:18. Strafzeiten: Bad Nauheim 18, Rosenheim 22 plus zehn für Rohner. Zuschauer: 1351. bz

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