024.07.10|Chiemgau|Chiemgau|1
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Traunstein - Mehrere Dutzend Katzen suchen ein neues Zuhause: Das Veterinäramt hat bei der Kontrolle einer Katzenhalterin mehr als 50 Perserkatzen in deren Wohnung vorgefunden. Die meisten Tiere waren zwar noch, wie es seitens der Behörde heißt, in einem guten und gepflegten Zustand, da aber nur wenige der Tiere kastriert waren, spitzt sich die Situation zu. Die beiden ortsansässigen Tierschutzorganisationen Tierschutz-Ring und Tierschutzverein sprechen bereits von einem "besorgniserregenden Zustand".

Auf engstem Raum unter teils katastrophalen, nicht artgerechten Umständen hausen diese Katzen. Foto re
Einige Katzen haben bereits Krankheiten wie Augenentzündungen und Pilzbefall, die auf die gesunden Tiere überzugehen drohen.
Deswegen müssen die Tiere, zumindest die meisten von ihnen, woanders untergebracht werden. Dies kann aber erst geschehen, wenn eine anderweitige Unterbringung der Katzen gesichert ist. Trotz intensiven Bemühungen mit Hilfe der hiesigen Tierschutzorganisationen, allen voran dem Tierschutzring, konnten bisher nur acht Plätze für die Perserkatzen gefunden werden.
Da die Tierheime überfüllt sind, können auch diese die Menge an Katzen nicht aufnehmen.
Das Veterinäramt bittet deshalb dringend um Mithilfe. Wer einen guten Platz für eine oder mehrere Katzen hat, kann sich umgehend beim Veterinäramt (Telefon 0861/58450) oder beim Tierschutzring Traunstein (Anja Holland, 0160/90609024). Wer das Projekt finanziell unterstützen will, sollte sich unmittelbar mit dem Tierschutzring in Verbindung setzen.
Inzwischen ist es, wie Anja Holland gestern der Chiemgau-Zeitung bestätigte, den beiden örtlichen Tierschutz-Organisationen gelungen, erst einmal zwölf Tiere zu übernehmen. re
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