020.04.10|Chiemgau|Chiemgau|
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Übersee - Lob von allen Seiten bekam der "Förderverein für die Schüler der Grund- und Hauptschule Übersee" mit seinen 95 Mitgliedern in der Jahresversammlung für sein außergewöhnliches Engagement zum Wohle von Schülern, Eltern und Not leidenden Familien.
"Wenn alle Stricke reißen, dann greift der Förderverein", lobte Schulleiter Hans Aderbauer. "Ein einzigartiger Verein, der nur spendiert und gibt" wertschätzte Dekan Konrad Kronast und auch Dritter Bürgermeister Alois Huber sowie der evangelische Pfarrer Wolfgang Schmidt-Pasedag schlossen sich den Lobesworten an.
Besonders dankbar zeigte sich die Initiatorin und Betreuerin der alkoholfreien "Sansibar", Erika Stefanutti: "Ohne den spendierten Anhänger, mit dem wir nun auch in der Region unterwegs sein können, wären wir nie auf die Füße gekommen." Inzwischen seien immer acht bis zehn höchst engagierte Jugendliche am Stand. Aus vielen Landkreisen erhalte sie Anerkennung für dieses erfolgreiche Jugendprojekt.
In seinem Rückblick berichtete Vorstand Franz Holzner von der auch weiterhin bestehenden guten Resonanz auf den Schulkalender. Das Unternehmen sei inzwischen nicht nur eine Geldeinnahme, sondern auch ein Kunstprojekt. Weitergegangen sei im vergangenen Jahr auch die Erfolgsgeschichte des "Chiemgauers" mit Provisionseinnahmen von rund 4800 Euro. Somit sei der "Chiemgauer" - neben den Einnahmen für den Schulkalender und den Beiträgen der Mitglieder - eine wesentliche Finanzgrundlage des Vereins geblieben.
Als "ein Projekt mit Leichtigkeit" pries Holzner die Leseabende in der Feldwies, die sich wachsender Beliebtheit erfreuten. Auch der Schulobstgarten, die Teilnahme am Dorffest und Weihnachtsmarkt sowie der Konzeptentwurf zum Brunnenfest 2010 zeugten von regen Vereinsaktivitäten zum Thema Heimatpflege.
Ein besonderes Schmankerl kündigte der Vorstand mit dem zweiten Besuch von Pater Dr. Anselm Grün am 24. Juni um 20 Uhr in der katholischen Pfarrkirche an. Wieder sei es dem zweiten Vorstand Paul Dorsch nach vielen Bemühungen gelungen, den auf nahezu zwei Jahre ausgebuchten charismatischen Pater in den Achental Dom zu holen. Das Thema von Grüns Referat heißt "Gescheitert? Deine Chance!"
Wie Schatzmeister Martin Bauhofer berichtete, sei "wieder sehr gut gewirtschaftet worden". Man habe den Kassenstand von rund 12000 Euro zum Jahresende 2008 lediglich um 900 Euro gegenüber dem Vorjahr herunterschrauben müssen.
Bei den heuer geplanten Förderungen von rund 14000 Euro schlagen die Vorfinanzierung des Schulkalenders (3500 Euro), die Ganztagesbetreuung (1500), der Vortrag von Anselm Grün (1000), die Schulsozialarbeit (2000) und die Hilfe für sozial schwache Familien (1500) am höchsten zu Buche.
Holzner, Dorsch, Bauhofer und Schriftführer Prof. Dr. Claus Hillermeier wurden bei den Neuwahlen in ihren Ämtern ebenso bestätigt wie die Beisitzer Dekan Konrad Kronast, Pfarrer Schmidt-Pasedag, Albert Reichl und die Jugendbauftragte der Gemeinde, Erika Stefanutti. Beisitzer Karl Jobst wird vom Elterrnbeirat ernannt. vd
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