004.01.12|Allgemein|Allgemein|
Drucken|Empfehlen|Schrift
a
/
A||recommendbutton_count130
Dass es für die Mitte auch Käufer gibt, hat sich inzwischen in der Zweiradindustrie herumgesprochen. Nicht jeder kann oder will sich ständig ein größeres, stärkeres und teureres Motorrad anschaffen...

© Triumph Tiger 800 XC
Wehe, wenn sie losgelassen: Der Griff ans Gas verwandelt das sanft schnurrende Kätzchen in ein brüllendes Raubtier, das seinem Namen gerecht wird.
Aber auch die ruhig Tour kann die 800 XC.Auchdann zieht sie souverän und ganz exakt auf der vorgegebenen Linie über den Asphalt, die sechs Gänge lassen sich sauber schalten, und die Bremsen verzögern gut und exakt dosierbar. Das ABS (Aufpreis 600 Euro) regelt bei Bedarf souverän und unspektakulär, jedoch sehr effektiv.
Die gemütlichere Fahrweise hat zwei Vorteile: Die bei höheren Drehzahlen auf Dauer lästigen Vibrationen in den Lenkerenden bleiben aus, und der Verbrauch sinkt auf ein erträgliches Maß. Gut sechs Liter konsumiert die Tiger nämlich, wenn Autobahnetappen Teil der Strecke sind, ansonsten begnügt sie sich mit gut fünf Litern. Lästig ist, dass zwei Metallstreben in der Tanköffnung dafür sorgen, dass bei unvorsichtigem Befüllen der kostbare Saft verspritzt wird. Charakteristika der Triumph Tiger 800 XC gegenüber dem Grundmodell sind ein 21- Zoll-Speichenrad vorn, eine stärkere Gabel, mehr Federweg, eine um 34 Millimeter auf 847 Millimeter gewachsene Sitzhöhe, ein breiterer Lenker – und sie kostet mit 9890 Euro auch noch 900 Euro mehr. Dafür ist das Kätzchen aber auch echt ein Brüller.
VOLKER PFAU
zurück zur Übersicht: Allgemein

Empfehlen Sie diesen Artikel Ihren Freunden und Bekannten!
Bitte berichtigen Sie oben aufgeführte Fehler und klicken danach noch einmal auf den Absenden Button.
Bitte setzen Sie sich mit der technischen Abteilung in Verbindung.
Nicht alle Aufgaben konnten abgearbeitet werden.

