124.02.10|Bad Aibling|Bad Aibling|
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Auf ein unfallfreies und gut verlaufenes Bergjahr blickte der Vorsitzende der DAV-Sektion Bad Aibling, Werner Weinbacher, bei der Jahresversammlung im kleinen Kurhaussaal zurück. Weinbacher wurde für die nächsten vier Jahre einstimmig wieder gewählt.

© Gilg
Die Vorstandschaft der DAV-Sektion Bad Aibling (von links): Herbert Vollmayer, Werner Weinbacher, Kurt Remmelberger, Bertl Weinhart und Jürgen Lutz.
Bad Aibling - Bergauf ging es wieder mit der Zahl der Mitglieder. Sie stieg gegenüber dem Vorjahr um 143 auf 3187.
Weniger erfolgreich verlief die "Suche" nach einer aktiven Jugend. Bei seinem kurz gehaltenen Querschnitt durch das Vereinsjahr 2009 erinnerte Weinbacher an das 110-jährige Bestehen der Sektion und einige Veränderungen, die es in dieser langen Zeit gegeben hat.
Unverändert blieben nach seiner Meinung, dass die Erlebnisse am Berg mit der Natur in Einklang gebracht werden müssen. Sorge bereitet Weinbacher die Suche nach Mitarbeitern im Vorstand, da im derzeitigen Team Kurt Remmelberger, Herbert Vollmayer, Bertl Weinhart und er selbst über 40 Jahre dort tätig sind, ihre Aufgaben noch gerne erfüllen, jedoch auch erfreut wären, wenn sie diese in andere Hände weitergeben könnten. Betrüblich sei, dass es bei der Jugend niemanden gebe, der "Bock" auf Mitarbeit habe.
Weinbacher streifte die Entwicklung unter den Bergsteigern, ging auf den Trendsport Klettern ein, den Bau von Kletterhallen mit seinen Begleiterscheinungen, die Erwartungshaltung der Mitglieder und die damit verbunden Kostenfallen. In der Aiblinger Sektion will man sich ihm zufolge besonders dem "Erbe" der Vorgänger, dem Erhalt der Aiblinger Hütte, widmen, da man das Serviceangebot der großen Sektionen mit ihren bezahlten Kräften nicht erreichen könne.
Lob zollte Weinbacher allen Mitarbeitern in der Sektionsleitung, den einzelnen Referatsleitern, Helfern im Tourenreferat, den Hüttenwarten mit ihren Ehefrauen und Zustellern des Jahresberichts.
Wegereferent Bertl Weinhart berichtete sodann von der Aufstellung einer Bank auf dem Weg zur Aiblinger Hütte (von Bad Feilbach aus). Den Weg zum Wendelstein, der sich auf dem Gebiet der Gemeinde
Fischbachau befindet, bezeichnete er als ausgesprochen schlecht und gefährlich. Irreführend und falsch sei auch der angebrachte Weghinweis "Winterweg Wendelstein", da es nur einen Winterweg zur Aiblinger Hütte gebe.
Kurz berichteten Tourenwart Wolfgang Kraus und der Referent für Wanderungen, Jürgen Lutz, über ihre durchgeführten Touren. Besonders beliebt seien die Wanderungen mit den Blinden. Kraus, der sich nicht mehr zur Wahl als Tourenwart stellte, wurde von Weinbacher mit Dankesworten und einem kleinen Geschenk verabschiedet.
Dass der Verein auf einer soliden Basis steht, wie Weinbacher in seinem Bericht ansprach, wurde beim Kassenbericht von Schatzmeister Kurt Remmelberger bestätigt. Das Vereinsvermögen kann sich sehen lassen. Remmelberger zufolge gab es eine Steigerung von 1,64 Prozent. Die Buchführung wurde von ihm umgestellt und kann nun vom Finanzamt Online geprüft werden.
Bei den Wahlen wurde Werner Weinbacher als Eerster Vorsitzender bestätigt. Brigitte Bock übernahm das Amt der Zweiten Vorsitzenden und der Schriftführerin. Kurt Remmelberger wird weiterhin die Kasse als Schatzmeister verwalten. Beisitzer und Referenten sind Herbert Vollmayer (Aiblinger Hütte), Adalbert Weinhart (Wege), Hubert Frank (Touren) und Jürgen Lutz (Wandergruppe). Die Kasse wird in Zukunft von Marille Liedl und Margot Patzelsberger geprüft. Dem Ehrenrat gehören Franz Marx, Wolfgang Kraus und Kurt Remmelberger an. og
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