030.11.09|Bad Aibling
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Feldkirchen-

© OVB
Dr. Jürgen Harbich referierte über seine Arbeit in der Mongolei. Foto hinterberger
Zu Beginn der Veranstaltung empfing Monika Geiger von der VHS den Referenten und stellte den Träger des Bundesverdienstkreuzes kurz vor.
So habe er seit vielen Jahren im Auftrag des bayerischen Kultusministeriums und der Hanns-
Dr. Harbich selbst ging in seinem Vortrag zunächst auf die immer noch problematische Menschenrechtssituation (Folter, Unterdrückung, keine freie Meinungsäußerung etc.) im kommunistischen China mit seinem unantastbaren Einparteiensystem ein. Seine Aufgabe sei es nun gewesen, chinesische Professoren und Direktoren von Personalämtern im Rahmen von Seminaren unsere deutsche Rechtsform nahezubringen, um den Prozess des Umdenkens voranzutreiben.
Auch in der 1,5 Millionen km² großen Mongolei (mehr als vierfache Größe der Bundesrepublik) mit einer Bevölkerung von nur 2,9 Millionen Menschen leistet Dr.Harbich regelmäßig - zuletzt im Oktober - juristische Aufbauarbeit. "Das Ziel der Bundesregierung ist es, die Mongolei zwischen ihren beiden großen Nachbarn Russland und China als freiheitlich demokratischen Rechtsstaat zu stabilisieren und sie auf dem Weg zu einem modernen Verfassungsstaat zu begleiten", erklärte der Referent, der 1995 seine erste Reise in die Mongolei angetreten hatte. In diesem Zusammenhang schwärmte Dr.Harbich von der Gastfreundlichkeit, Natürlichkeit und Offenheit der Mongolen sowie der atemberaubenden Schönheit ihres Landes, die er bei einigen "Überland-
In einem Vertrag zwischen der mongolischen Regierung und der Hanns-
Der jung gebliebene, dynamische Referent würzte seinen interessanten Vortrag immer wieder mit amüsanten Reiseanekdoten, welche bei der Zuhörerschaft ein tieferes Verständnis für die fremde mongolische Kultur hervorriefen.
So habe er beispielsweise selbst vor dem sangesfreudigen Volk in einem Restaurant eine musikalische Kostprobe in Form eines deutschen Volksliedes abgeben oder seine nach eigener Aussage mäßigen Fähigkeiten im Umgang mit dem Gewehr unter Beweis stellen müssen.
Im Anschluss an die Veranstaltung nutzen die Besucher die Gelegenheit, Fragen an den vielgereisten Juristen zu stellen. rhi
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