002.09.10|Bad Aibling|Bad Aibling|
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Ostermünchen - Keine leichte Aufgabe für die Arbeiter am Hochwasserschutz in Ostermünchen: Dort soll künftig ein Damm massive Regengüsse abhalten.

© stache
Der Zufahrtsweg vom Bahnweg her zu den Arbeiten am Rückhaltedamm ist bereits gelegt.
Doch um die lehmhaltigen Schichten des Dammes auftragen zu können, wird trockenes Wetter benötigt. Aufgrund der unbeständigen Witterungsverhältnisse muss derzeit deshalb der Bau ruhen. Die Maschinen für den Hochwasserschutz im Bereich Sportplatz Ostermünchen-Berg stehen still. Die Baufahrzeuge würden auf dem matschigen und moorigen Untergrund einsinken. "Wir brauchen Trockenheit, um die lehmhaltigen Schichten für den Damm auftragen zu können", sagte Bürgermeister Otto Lederer auf Nachfrage unserer Zeitung. Er hofft, dass der Damm bis zum Winter steht. "Doch das kann bei den momentanen Wetterkapriolen eng werden", so Lederer. Schließlich müsse Schicht für Schicht aufgetragen werden und erst einmal trocknen, bevor die nächste Lage in Angriff genommen werden könne.
Mit dieser Hochwasserschutzmaßnahme soll in Ostermünchen der Bereich nördlich der Eisenbahnlinie vor Überflutung geschützt werden. Dieser Graben sei ein maßgeblicher Wasserzufluss in den Ort. Das Fassungsvolumen des Rückhaltedammes, hinter dem Sportplatz gelegen, bezifferte der Bürgermeister auf 18000 Kubikmeter Wasser.
Dabei werde ein Rohr eingebaut, das bei leichtem bis normalen Regen das Wasser 1:1 durchlasse und abfließen lassen würde. Erst wenn sich die Wassermassen durch massive Regenschauer aufstauen würden, wirke der natürliche Wall als Sperre und staue das Wasser zurück.
Die Kosten für das Hochwasserschutz-Projekt liegen nach Angaben der Tuntenhausener Bauverwaltung bei rund 380000 Euro.
Im Zuge der Arbeiten kann es laut Bauverwaltung in den nächsten Wochen zu einem größeren Verkehrsaufkommen durch Laster im Bereich der Ortsdurchfahrten Berg und Ostermünchen kommen.
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